Complainants' Appeal Dismissed as Non-Appealable Interim Decision in Criminal Investigation Reinstatement
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a criminal procedure initiated by an individual who reported two defendants, leading to a decision by the cantonal prosecutor's office to discontinue the proceedings against them. The defendants challenged this discontinuation, resulting in a ruling from the cantonal court that overturned the prosecutor's decision and allowed the criminal case to continue. The defendants subsequently submitted an appeal to a higher court, seeking to reinstate the prosecutor's decision to dismiss the case. The court examined the appeal's admissibility, noting that as it pertained to an intermediate decision which did not conclude the proceedings, it could only be contested under specific circumstances that did not apply here. Therefore, the appeal was not accepted for consideration.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 93 Abs. 1 BGG, Art. 66 BGG; Complainants' Appeal Dismissed as Non-Appealable Interim Decision in Criminal Investigation Reinstatement: The defendants challenged this discontinuation, resulting in a ruling from the cantonal court that overturned the prosecutor's decision and allowed the criminal case to continue. The defendants subsequently submitted an appeal to a higher court, seeking to reinstate the prosecutor's decision to dismiss the case. The court examined the appeal's admissibility, noting that as it pertained to an intermediate decision which did not conclude the proceedings, it could only be contested under specific circumstances that did not apply here. Therefore, the appeal was not accepted for consideration.
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KI-generiertBasis for the decision not to levy court costs in this specific case.
Used to establish that the appealed decision was an interlocutory decision against which an appeal is only admissible if it causes an irremediable disadvantage.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_506/2017
Urteil vom 30. November 2017
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Merkli, Präsident,
Gerichtsschreiber Störi.
Verfahrensbeteiligte
A.A.________ und B.A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
B.________,
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Ueli Landtwing,
Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, I. Abteilung, Postfach 1356, 6301 Zug.
Gegenstand
Strafverfahren; Aufhebung der Einstellungsverfügung,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung, vom 30. Oktober 2017 (BS 2017 61).
Erwägungen:
Am 6. Juli 2017 stellte die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug das aufgrund einer Anzeige von B.________ gegen A.A.________ und B.A.________ eröffnete Strafverfahren ein. Am 30. Oktober 2017 hiess das Obergericht des Kantons Zug die Beschwerde von B.________ gegen die Einstellungsverfügung gut und hob sie auf. Mit Eingabe vom 23. November 2014 (recte: 2017) weisen A.A.________ und B.A.________ die "Lügen und Beleidigungen" von B.________ zurück und geben ihrer Hoffnung Ausdruck, dass das Bundesgericht der Sache ein Ende setze; damit beantragen sie sinngemäss, den Entscheid des Obergerichts aufzuheben und die Einstellung zu bestätigen. Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.
Der angefochtene Entscheid des Obergerichts schliesst das Strafverfahren gegen A.A.________ und B.A.________ nicht ab, sondern ermöglicht vielmehr dessen Weiterführung. Es handelt sich damit um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG , gegen den die Beschwerde nur zulässig ist, wenn er einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur bewirken kann. Die Durchführung eines Strafverfahrens bewirkt nach der Rechtsprechung keinen solchen Nachteil ( BGE 133 IV 139 E. 4; Urteile 6B_782/2008 vom 12. Mai 2009 E. 1.3; 6B_23/2007 E. 1.1 vom 2. April 2007), weshalb der angefochtene Entscheid des Obergerichts nicht anfechtbar ist. Auf die Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten. Es rechtfertigt sich vorliegend, von der Erhebung von Gerichtskosten ausnahmsweise abzusehen ( Art. 66 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, I. Abteilung, und dem Obergericht des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 30. November 2017
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Merkli
Der Gerichtsschreiber: Störi