Defamation Prosecution Stay Upheld by Federal Supreme Court
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual, referred to as A.________, who filed a criminal complaint for defamation with the public prosecutor's office in Höfe Einsiedeln. The prosecutor opened an investigation against unknown persons but later suspended the proceedings on June 3, 2020. A.________ challenged this suspension by lodging a complaint with the Cantonal Court of Schwyz, which dismissed the complaint on August 31, 2020. Subsequently, A.________ appealed to the Swiss Federal Tribunal, disputing the Cantonal Court's decision. The appeal focused on whether the suspension of the criminal investigation could cause an irreparable legal disadvantage to A.________, which would warrant further adjudication by the Federal Tribunal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 66 al. 1 LTF; Defamation Prosecution Stay Upheld by Federal Supreme Court: The prosecutor opened an investigation against unknown persons but later suspended the proceedings on June 3, 2020. A.________ challenged this suspension by lodging a complaint with the Cantonal Court of Schwyz, which dismissed the complaint on August 31, 2020. Subsequently, A.________ appealed to the Swiss Federal Tribunal, disputing the Cantonal Court's decision. The appeal focused on whether the suspension of the criminal investigation could cause an irreparable legal disadvantage to A.________, which would warrant further adjudication by the Federal Tribunal.
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KI-generiertCited in the reasoning regarding the requirement for the appellant to demonstrate admissibility requirements, although the decision not to enter is explicitly based on Art. 93 BGG and the lack of proper justification.
This provision governs cost allocation, and the decision exempted the appellant from costs (keine Kosten erhoben).
The appeal concerns an interim decision (sistierung), and the petitioner failed to demonstrate any irreparable harm required under this article for the appeal to be admissible.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_496/2020
Urteil vom 27. Oktober 2020
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Chaix, Präsident,
Gerichtsschreiber Störi.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft Höfe Einsiedeln,
Bahnhofstrasse 4, Postfach 128, 8832 Wollerau.
Gegenstand
Strafverfahren; Sistierung,
Beschwerde gegen den Beschluss des
Kantonsgerichts Schwyz, Beschwerdekammer,
vom 31. August 2020 (BEK 2020 89).
Erwägungen:
1. Gestützt auf einen Strafantrag von A.________ wegen Verleumdung eröffnete die Staatsanwaltschaft Höfe Einsiedeln ein Strafverfahren gegen Unbekannt und sistierte es am 3. Juni 2020. Die von A.________ gegen die Sistierung erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht Schwyz am 31. August 2020 ab, soweit es darauf eintrat.
Mit Eingabe vom 21. September 2020 erhebt A.________ Beschwerde gegen diesen Entscheid des Kantonsgerichts.
Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.
2. Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer strafrechtlichen Angelegenheit. Dagegen steht die Beschwerde nach Art. 78 ff. BGG offen. Es ist allerdings Sache des Beschwerdeführers, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt ( BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen).
Im angefochtenen Entscheid hat das Kantonsgericht die Sistierung eines Strafverfahrens geschützt. Dieser schliesst das Strafverfahren nicht ab; es handelt sich damit um einen Zwischenentscheid, gegen den die Beschwerde ans Bundesgericht offen steht, wenn er einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 BGG ).
Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern ihm durch die Verfahrenssistierung ein nicht wiedergutzumachender Nachteil rechtlicher Natur droht, und das ist auch nicht ersichtlich. Auf die Beschwerde ist wegen Verletzung der Begründungspflicht im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten. Auf die Erhebung von Kosten kann ausnahmsweise verzichtet werden.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Höfe Einsiedeln und dem Kantonsgericht Schwyz, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 27. Oktober 2020
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Chaix
Der Gerichtsschreiber: Störi