Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1B_480/2021 KI-generiert

Complainant v. Cantonal High Court (Denial of Justice)

Geschäftsnummer 1B_480/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant filed an appeal against the Higher Court of the Canton of Zurich, claiming legal delay or denial of justice. The issue arose after the complainant requested the dismissal of a court-appointed lawyer from the prosecution office in July 2021, but received no response. Subsequently, the complainant submitted a complaint to the Higher Court in September 2021 for this alleged delay or failure to process the request, requesting confirmation of receipt and handling of the complaint. No feedback from the Higher Court prompted the appeal to the Swiss Federal Tribunal, asserting inappropriate procedural delays. However, the Federal Tribunal found the complaint did not meet the required legal standards, notably lacking sufficient justification based on elapsed time alone and decided not to proceed with the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG; Complainant v. Cantonal High Court (Denial of Justice): The issue arose after the complainant requested the dismissal of a court-appointed lawyer from the prosecution office in July 2021, but received no response. Subsequently, the complainant submitted a complaint to the Higher Court in September 2021 for this alleged delay or failure to process the request, requesting confirmation of receipt and handling of the complaint. No feedback from the Higher Court prompted the appeal to the Swiss Federal Tribunal, asserting inappropriate procedural delays. However, the Federal Tribunal found the complaint did not meet the required legal standards, notably lacking sufficient justification based on elapsed time alone and decided not to proceed with the appeal.

Schlagwörter

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Strafverfahren Rechtsverzögerung/Rechtsverweigerung E-Justice Rüge verfassungsmässiger Rechte Verfahrensverzögerung der Staatsanwaltschaft Strafanzeige Widerspruchsverfahren nachträglicher Rechtsvorschlag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 42 Abs. 2 BGG

Cited in the considerations regarding the requirement for the appellant to demonstrate the fulfillment of admissibility prerequisites, which is implicitly associated with the non-admission ruling.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1B_480/2021

Urteil vom 7. Oktober 2021

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Chaix, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Störi.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, Postfach 2401, 8021 Zürich.

Gegenstand

Strafverfahren; Rechtsverzögerung/Rechtsverweigerung,

Beschwerde gegen das des Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer.

Erwägungen:

1. Mit Eingabe vom 4. September 2021 erhebt A.________ Beschwerde gegen das Obergericht des Kantons Zürich wegen Rechtsverzögerung/Rechtsverweigerung. Sie habe am 9. und am 12. Juli 2021 bei der Oberstaatsanwaltschaft beantragt, Rechtsanwalt B.________ als amtlichen Verteidiger zu entlassen. Sie habe keine Rückmeldung erhalten und daher am 4. September 2021 beim Obergericht des Kantons eine Beschwerde wegen Rechtsverweigerung/Rechtsverzögerung eingereicht. Auch vom Obergericht habe sie keine Rückmeldung erhalten. Sie beantrage, dieses anzuweisen, den Eingang der Beschwerde zu bestätigen und ihre Beschwerde zu behandeln.

Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.

2. Gegen die unzulässige Verschleppung eines Rechtsmittels durch das Obergericht als letzte kantonale Instanz kann beim Bundesgericht Beschwerde wegen Rechtsverzögerung erhoben werden. Es ist allerdings Sache der Beschwerdeführerin, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt ( BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen).

Die Eingabe genügt den gesetzlichen Anforderungen, auf die die Beschwerdeführerin schon mehrfach hingewiesen wurde, offenkundig nicht. Eine Begründung fehlt weitgehend; allein mit dem Zeitablauf - das Obergericht soll knapp einen Monat lang auf ihre Eingabe nicht reagiert haben - lässt sich der Vorwurf der Rechtsverzögerung oder Rechtsverweigerung nicht mit Erfolg begründen.

Auf die Beschwerde ist wegen Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht nicht einzutreten, wobei auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann.

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, und B.________, Zürich, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 7. Oktober 2021

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Chaix

Der Gerichtsschreiber: Störi