Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1B_480/2017 KI-generiert

Complainant's Appeal Against Procedural Security Deposit Refused by Federal Supreme Court

Geschäftsnummer 1B_480/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, a complaint was made against the decision of the prosecuting authority in Zürich not to initiate a criminal investigation concerning individuals reported by the complainant. The complainant challenged this decision at the higher court, which imposed deadlines for the submission of additional arguments and payment of a process deposit amounting to CHF 2,000. In response, the complainant filed further documents and contested the requirement to pay the deposit, citing financial difficulties due to limited income from pensions. However, the higher court found the complaint insufficiently justified according to legal standards, leading to a decision not to proceed with the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a LTF, Art. 66 al. 1 LTF; Complainant's Appeal Against Procedural Security Deposit Refused by Federal Supreme Court: The complainant challenged this decision at the higher court, which imposed deadlines for the submission of additional arguments and payment of a process deposit amounting to CHF 2,000. In response, the complainant filed further documents and contested the requirement to pay the deposit, citing financial difficulties due to limited income from pensions. However, the higher court found the complaint insufficiently justified according to legal standards, leading to a decision not to proceed with the appeal.

Schlagwörter

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Strafverfahren Prozesskaution Strafanzeige Publikumseinlage unbezahlte Mietkaution Verfahrensverletzungen Räumungsbefehl Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a LTF

The appeal was dismissed by simplified procedure because it was insufficiently substantiated.

Art. 42 Abs. 2 BGG

The appeal was not admitted because the appellant failed to sufficiently substantiate the alleged violation of federal law, as required by this article.

Art. 66 al. 1 LTF

No court costs were levied due to the outcome of the proceedings.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1B_480/2017

Urteil vom 16. November 2017

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, Präsident,

Gerichtsschreiber Störi.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich.

Gegenstand

Strafverfahren; Prozesskaution,

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 16. Oktober 2017 (UE170281).

Erwägungen:

Am 15. September 2017 nahm die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich das Strafverfahren gegen verschiedene von A.________ angezeigte Personen nicht an die Hand. A.________ focht diese Nichtanhandnahmeverfügung beim Obergericht des Kantons Zürich an, welches ihr mit Präsidialverfügung vom 16. Oktober 2017 eine Frist von 5 Tagen zur Verbesserung der Beschwerde und eine Frist von 30 Tagen zur Bezahlung einer Prozesskaution von Fr. 2'000.-- ansetzte, beides unter der Drohung, dass bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde.

A.________ reicht dem Bundesgericht die Kopie einer "Replik" vom 23. Oktober 2017 ans Obergericht ein und erhebt Beschwerde in Strafsachen gegen die ihr von diesem auferlegte Prozesskaution. Zur Begründung führt sie an, sie lebe von der AHV-Rente und einer bescheidenen Pensionskassenrente und verfüge über kein Vermögen, weshalb sie um Erlass der Kaution bitte. Sie begründet damit unter Verletzung ihrer gesetzlichen Begründungspflicht ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 141 IV 284 E. 2.3 S. 287; 289 E. 1.3 S. 292; 138 III 46 E. 1.2 S. 47; 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1) nicht, inwiefern der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzen könnte, und das ist auch nicht offensichtlich. Auf die Beschwerde ist daher im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens rechtfertigt sich, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 16. November 2017

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Merkli

Der Gerichtsschreiber: Störi