Appeal Dismissed for Failure to Address Ground of Untimeliness
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn individual filed a complaint against the police protocol concerning seizure and confiscation conducted by the police in Basel-Landschaft on May 11, 2019. The Cantonal Court of Basel-Landschaft did not accept the complaint because it was submitted past the deadline. Subsequently, the individual contested this decision with an appeal submitted on September 18, 2019. The Cantonal Court then transferred the case to the Swiss Federal Tribunal for jurisdictional reasons. The federal tribunal reviewed the appeal, noting that it lacked specific contention against the reasoning of the cantonal court's decision or allegations of violation of rights, failing to meet the formal requirements needed for the case to proceed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Failure to Address Ground of Untimeliness: The Cantonal Court of Basel-Landschaft did not accept the complaint because it was submitted past the deadline. Subsequently, the individual contested this decision with an appeal submitted on September 18, 2019. The Cantonal Court then transferred the case to the Swiss Federal Tribunal for jurisdictional reasons. The federal tribunal reviewed the appeal, noting that it lacked specific contention against the reasoning of the cantonal court's decision or allegations of violation of rights, failing to meet the formal requirements needed for the case to proceed.
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KI-generiertThe appeal was not followed up on under the simplified procedure because the submission did not meet the statutory formal requirements.
No costs are levied, as ordered in the dispositive.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_475/2019
Urteil vom 27. September 2019
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Chaix, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Polizei Basel-Landschaft,
Polizeileitung, Rheinstrasse 25, 4410 Liestal,
Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Hauptabteilung Strafbefehle, Rheinstrasse 12,
Postfach, 4410 Liestal.
Gegenstand
Strafverfahren; Sicherstellungs- und Beschlagnahmeprotokoll,
Beschwerde gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht,
vom 23. Juli 2019 (470 19 160 (D 117)).
Erwägungen:
1. A.________ erhob mit Eingabe vom 31. Mai 2019 Beschwerde gegen das Sicherstellungs- und Beschlagnahmeprotokoll der Polizei Basel-Landschaft vom 11. Mai 2019. Das Kantonsgericht Basel-Landschaft trat mit Beschluss vom 23. Juli 2019 auf die Beschwerde nicht ein, da A.________ seine Beschwerde nicht fristgerecht eingereicht habe.
2. A.________ erhob mit Eingabe vom 18. September 2019 beim Kantonsgericht Basel-Landschaft Beschwerde gegen dessen Beschluss vom 23. Juli 2019. Das Kantonsgericht überwies die Eingabe mit Verfügung vom 24. September 2019 zuständigkeitshalber dem Bundesgericht. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Grundrechte verstossen soll.
Der Beschwerdeführer setzt sich nicht mit dem Nichteintretensgrund des Kantonsgerichts auseinander. Er vermag mit seinen nicht sachbezogenen Ausführungen nicht aufzuzeigen, inwiefern die Begründung des Kantonsgerichts bzw. dessen Beschluss selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.
4. Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Polizei Basel-Landschaft, der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 27. September 2019
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Chaix
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli