Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1B_471/2019 KI-generiert

Human Trafficking Suspect's Recusal Appeal Dismissed for Insufficient Substantiation

Geschäftsnummer 1B_471/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Tribunal dealt with a case involving an individual who was under investigation by the Zurich State Prosecutor's Office for human trafficking and had been in pre-trial detention since February 28, 2017. The individual submitted a motion on April 25, 2019, requesting the recusal of the investigating prosecutor, which the III Criminal Chamber of the Zurich High Court denied on August 7, 2019. The individual subsequently appealed this decision to the Federal Tribunal on September 9, 2019, challenging the denial of the recusal motion. The Tribunal considered the appeal but noted that the individual did not substantiate their claims of rights violations against the decision of the III Criminal Chamber. As a result, the appeal did not meet the necessary legal requirements, prompting a summary procedure response from the Tribunal.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Human Trafficking Suspect's Recusal Appeal Dismissed for Insufficient Substantiation: The individual submitted a motion on April 25, 2019, requesting the recusal of the investigating prosecutor, which the III Criminal Chamber of the Zurich High Court denied on August 7, 2019. The individual subsequently appealed this decision to the Federal Tribunal on September 9, 2019, challenging the denial of the recusal motion. The Tribunal considered the appeal but noted that the individual did not substantiate their claims of rights violations against the decision of the III Criminal Chamber. As a result, the appeal did not meet the necessary legal requirements, prompting a summary procedure response from the Tribunal.

Schlagwörter

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Strafverfahren Ausstand Menschenhandel Strafuntersuchung Menschenrechtsbedenken Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids fehlende Legitimation der Staatsanwaltschaft Beweislosigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was not admitted based on the simplified procedure due to failure to meet formal requirements.

Art. 64 BGG

The request for free legal aid was denied.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Adjudged that no court fees would be levied for the Federal Supreme Court proceedings.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1B_471/2019

Urteil vom 27. September 2019

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Chaix, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Runa Meier,

Staatsanwaltschaft II, Selnaustrasse 28,

Postfach, 8027 Zürich,

Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich, Abteilung Schwerpunktkriminalität, Selnaustrasse 32, Postfach, 8027 Zürich.

Gegenstand

Strafverfahren; Ausstand,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 7. August 2019 (UA190016-O/U/BEE).

Erwägungen:

1. Die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich führt gegen A.________ eine Strafuntersuchung wegen Menschenhandels etc. A.________ befindet sich seit dem 28. Februar 2017 in Untersuchungshaft. Am 25. April 2019 stellte A.________ ein Gesuch um Ausstand der untersuchungsführenden Staatsanwältin Runa Meier. Die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich wies das Ausstandsgesuch mit Beschluss vom 7. August 2019 ab, soweit sie darauf eintrat.

2. A.________ führt mit Eingabe vom 9. September 2019 (Postaufgabe 24. September 2019) Beschwerde in Strafsachen gegen den Beschluss der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Grundrechte verstossen soll.

Der Beschwerdeführer beanstandet in weitschweifiger Weise das Verhalten der von ihm abgelehnten Staatsanwältin. Mit den Ausführungen der III. Strafkammer zu seinem Ausstandsgesuch setzt er sich indessen nicht auseinander. Er vermag daher nicht aufzuzeigen, dass die III. Strafkammer bei der Behandlung seines Ausstandsgesuchs rechtswidrig gehandelt hätte. Aus seiner nicht sachbezogenen Beschwerde ergibt sich nicht nachvollziehbar, inwiefern die Begründung der III. Strafkammer bzw. deren Beschluss selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.

4. Angesichts der Aussichtslosigkeit des Verfahrens ist dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Beiordnung eines (weiteren) Rechtsbeistandes nicht zu entsprechen ( Art. 64 BGG ). Indessen ist davon abzusehen, für das bundesgerichtliche Verfahren Kosten zu erheben ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Kosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, Runa Meier, der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 27. September 2019

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Chaix

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli