Petitioner Challenges Procedural Security Deposit Requirement Without Substantiating Legal Aid Claim
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appellant who filed a complaint against a decision by the public prosecutor's office not to pursue a case, dated July 2, 2021. The III Criminal Chamber of the Zurich Cantonal Court required the appellant to pay a security deposit of CHF 1,800 to cover potential legal costs, as a condition for proceeding with the complaint. The appellant contested this requirement, arguing that it violated his right to free legal representation, although he did not claim to have filed such a request in the complaint process before the Canton Court. The appellant subsequently brought the matter before the Swiss Federal Tribunal without providing adequate reasoning to demonstrate any violation of laws or rights, particularly concerning the requirement to pay the security deposit.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 383 StPO, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Petitioner Challenges Procedural Security Deposit Requirement Without Substantiating Legal Aid Claim: The III Criminal Chamber of the Zurich Cantonal Court required the appellant to pay a security deposit of CHF 1,800 to cover potential legal costs, as a condition for proceeding with the complaint. The appellant contested this requirement, arguing that it violated his right to free legal representation, although he did not claim to have filed such a request in the complaint process before the Canton Court. The appellant subsequently brought the matter before the Swiss Federal Tribunal without providing adequate reasoning to demonstrate any violation of laws or rights, particularly concerning the requirement to pay the security deposit.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was not proceeded with based on the simplified procedure provided for in this article due to formal deficiencies.
Used to exempt the appellant from the payment of court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_466/2021
Urteil vom 31. August 2021
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Chaix, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, Präsident,
Postfach 2401, 8021 Zürich.
Gegenstand
Strafverfahren; Prozesskaution,
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, Präsident,
vom 22. Juli 2021 (UE210199-O/Z1).
Erwägungen:
1. A.________ erhob gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft See/Oberland vom 2. Juli 2021 Beschwerde. Die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich forderte ihn mit Verfügung vom 22. Juli 2021 auf, innert 30 Tagen, von der Mitteilung dieser Verfügung an gerechnet, zur Deckung der allfällig ihn treffenden Prozesskosten eine Prozesskaution im Sinne von Art. 383 StPO von Fr. 1'800.-- zu leisten, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde.
2. Mit Eingabe vom 25. August 2021 führt A.________ Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügung der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Grundrechte verstossen soll.
4. Der Beschwerdeführer beanstandet sinngemäss eine Verletzung seines Anspruchs auf unentgeltliche Rechtspflege. Er macht indessen nicht geltend, dass er im Beschwerdeverfahren vor dem Obergericht ein solches Gesuch gestellt hätte. Weshalb sein Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege gleichwohl verletzt worden sein sollte, ist weder ersichtlich noch legt er dies dar. Soweit er die Auferlegung der Prozesskaution an sich beanstandet, vermag er nicht aufzuzeigen, dass ihm die III. Strafkammer die gesetzlich vorgesehene Sicherheitsleistung in rechtswidriger Weise auferlegt hätte. Aus seinen Ausführungen ergibt sich somit nicht, inwiefern die Verfügung der III. Strafkammer rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.
5. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, Präsident, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 31. August 2021
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Chaix
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli