Federal Supreme Court Declines Appeal Due to Unexhausted Cantonal Remedies
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a complaint against the extension of their pre-trial detention ordered by the coercive measures court of a Swiss canton. The individual initially submitted the complaint in English, which was later required to be translated into a national language. The court had extended the detention until early October 2012, and the individual was informed about the possibility to appeal this decision to a higher court within a specified time frame. However, the legality of the complaint was questioned, as it could only be lodged against decisions from the highest regional court, leading to the ruling that the complaint would not be entertained in the simplified procedure.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 80 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Declines Appeal Due to Unexhausted Cantonal Remedies: The individual initially submitted the complaint in English, which was later required to be translated into a national language. The court had extended the detention until early October 2012, and the individual was informed about the possibility to appeal this decision to a higher court within a specified time frame. However, the legality of the complaint was questioned, as it could only be lodged against decisions from the highest regional court, leading to the ruling that the complaint would not be entertained in the simplified procedure.
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KI-generiertThe appeal was not admitted under the simplified procedure because it was directed against a decision of a lower cantonal instance.
The court decided not to impose any costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1B_455/2012
Urteil vom 13. August 2012
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
X.________, Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, Binningerstrasse 21, Postfach, 4001 Basel.
Gegenstand
Verlängerung der Untersuchungshaft,
Beschwerde gegen die Verfügung vom 12. Juli 2012 des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Basel-Stadt.
In Erwägung,
dass X.________ mit Eingabe vom 27. Juli 2012 eine in englischer Sprache abgefasste Beschwerde gegen eine Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Basel-Stadt vom 12. Juli 2012 beim Bundesgericht eingereicht hat;
dass das Bundesgericht den Beschwerdeführer mit Verfügungen vom 3. August 2012 aufgefordert hat, seine Rechtsschrift in eine Amtssprache zu übersetzen und die der Beschwerde nicht beigelegte angefochtene Verfügung dem Bundesgericht einzureichen;
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 7. August 2012 eine in deutscher Sprache abgefasste Rechtsschrift eingereicht hat;
dass das Zwangsmassnahmengericht mit der angefochtenen Verfügung die Untersuchungshaft bis zum 5. Oktober 2012 verlängert hat;
dass diese Verfügung innert 10 Tagen mit Beschwerde beim Appellationsgericht Basel-Stadt angefochten werden kann (vgl. Rechtsmittelbelehrung bzw. Art. 222 und Art. 393 ff. StPO );
dass der Beschwerdeführer gemäss Auskunft des Strafgerichts Basel-Stadt denn auch eine Beschwerde beim Appellationsgericht eingereicht hat;
dass die Beschwerde in Strafsachen erst gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen zulässig ist ( Art. 80 Abs. 1 BGG );
dass somit auf die Beschwerde gegen die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Basel-Stadt vom 12. Juli 2012 im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist;
dass auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft und dem Zwangsmassnahmengericht des Kantons Basel-Stadt sowie Rechtsanwalt Marco S. Marty, Zürich, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. August 2012
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Fonjallaz
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli