Appellant v. Cantonal High Court (Judicial Delay)
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual filed a complaint regarding alleged delays and refusals to provide access to records with the relevant court. The complaint stemmed from a request made on September 3, 2018, for access to case files, to which no response had been received. The matter under dispute was unclear, as it was not specified which court was facing allegations of delay, nor were the precise files the individual sought to review adequately identified in the complaint. Consequently, the complaint did not meet the necessary legal requirements, leading to its dismissal without further action.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 BGG, Art. 29 Abs. 1 BV, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appellant v. Cantonal High Court (Judicial Delay): The complaint stemmed from a request made on September 3, 2018, for access to case files, to which no response had been received. The matter under dispute was unclear, as it was not specified which court was facing allegations of delay, nor were the precise files the individual sought to review adequately identified in the complaint. Consequently, the complaint did not meet the necessary legal requirements, leading to its dismissal without further action.
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KI-generiertThe appeal was not admitted to the simplified procedure because it did not meet the formal requirements.
The decision states that no costs shall be levied.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_452/2018
Urteil vom 5. Oktober 2018
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Merkli, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer.
Gegenstand
Rechtsverzögerung/Rechtsverweigerung.
Erwägungen:
1. A.________ erhob mit Eingabe vom 1. Oktober 2018 Rechtsverzögerungs- bzw. Rechtsverweigerungsbeschwerde gegen das Obergericht. Er habe am 3. September 2018 Akteneinsicht verlangt und bis heute noch keine Antwort erhalten. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
2. Eine Beschwerde an das Bundesgericht ist zu begründen ( Art. 42 BGG ). Bei Verfassungsrügen wie der geltend gemachten Rechtsverzögerung bzw. Rechtsverweigerung ( Art. 29 Abs. 1 BV ) besteht eine qualifizierte Rügepflicht. Die Rüge muss in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen).
3. Der Beschwerde lässt sich nicht entnehmen, gegen welches Obergericht sich der Vorwurf der Rechtsverzögerung- bzw. Rechtsverweigerung überhaupt richten sollte. In den Beschwerdebeilagen befindet sich zwar ein Schreiben an das Obergericht des Kantons Luzern. Darin wird jedoch auf ein Verfahren beim Obergericht des Kantons Zug Bezug genommen, so dass letztlich nicht ersichtlich ist, gegen welches Gericht sich die vorliegende Beschwerde richten sollte. Weiter ergibt sich aus der Beschwerde nicht nachvollziehbar, in welche obergerichtlichen Verfahrensakten der Beschwerdeführer überhaupt Einsicht nehmen will. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen klarerweise nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.
4. Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 5. Oktober 2018
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Merkli
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli