Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1B_45/2022 KI-generiert

Forgery Seizure Challenge Mooted by Indictment Filing

Geschäftsnummer 1B_45/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case concerns an individual, referred to as A.________, who is under investigation by the Limmattal/Albis Prosecutor's Office for document forgery. During the investigation, the prosecution seized various handwritten notes and a rental agreement for a furnished room. A.________ contested this seizure, filing a complaint on August 20, 2021. The complaint was deemed moot by the III. Criminal Chamber of the Zurich High Court on January 18, 2022, as the case had moved to the District Court of Horgen, and thus the prosecutor no longer had procedural authority. A.________ subsequently filed an appeal against this decision with the Swiss Federal Tribunal on January 20, 2022.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Forgery Seizure Challenge Mooted by Indictment Filing: During the investigation, the prosecution seized various handwritten notes and a rental agreement for a furnished room. A.________ contested this seizure, filing a complaint on August 20, 2021. The complaint was deemed moot by the III. Criminal Chamber of the Zurich High Court on January 18, 2022, as the case had moved to the District Court of Horgen, and thus the prosecutor no longer had procedural authority. A.________ subsequently filed an appeal against this decision with the Swiss Federal Tribunal on January 20, 2022.

Schlagwörter

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Strafverfahren Beschlagnahme Urkundenfälschungsverfahren Anklage Strafuntersuchung Pfändungsbetrug Pfändungsbegehren Beweisführung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was not admitted because it did not meet the formal requirements, leading to a decision not to enter upon the merits under the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The decision waived the imposition of costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1B_45/2022

Urteil vom 2. Februar 2022

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Jametti, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis, Büro B-3,

Bahnhofplatz 10, Postfach, 8953 Dietikon.

Gegenstand

Strafverfahren; Beschlagnahme,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts

des Kantons Zürich, III. Strafkammer,

vom 18. Januar 2022 (UH210278-O/U/MUL).

Erwägungen:

1. Die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis führt eine Strafuntersuchung gegen A.________ wegen Urkundenfälschung. Mit Verfügung vom 13. August 2021 beschlagnahmte die Staatsanwaltschaft verschiedene handschriftliche Notizen sowie einen Mietvertrag für ein möbliertes Zimmer. Dagegen erhob A.________ am 20. August 2021 Beschwerde. Die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich schrieb mit Beschluss vom 18. Januar 2022 das Beschwerdeverfahren zufolge Gegenstandslosigkeit als erledigt ab. Sie führte zusammenfassend aus, dass mit der Anklageerhebung die Rechtshängigkeit des Verfahrens beim Bezirksgericht Horgen eingetreten sei. Die Staatsanwaltschaft verfüge daher über keine verfahrensleitenden Befugnisse mehr, weshalb das Beschwerdeverfahren zufolge Gegenstandslosigkeit als erledigt abzuschreiben sei.

2. A.________ führt mit Eingabe vom 20. Januar 2022 Beschwerde in Strafsachen gegen den Beschluss der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe.

4. Der Beschwerdeführer setzt sich nicht mit der Begründung der III. Strafkammer auseinander, die zur Abschreibung des Verfahrens zufolge Gegenstandslosigkeit führte. Mit seinen nicht sachbezogenen Ausführungen vermag er nicht ansatzweise aufzuzeigen, inwiefern diese Begründung der III. Strafkammer bzw. deren Beschluss selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.

5. Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. Februar 2022

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Jametti

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli