Claimant's Appeal Against Cantonal High Court Resolutions Dismissed for Failure to Meet Formal Requirements
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed complaints against two decisions made by the Appeals Chamber of the Bern Cantonal Court, which rejected a prior appeal and did not enter into another appeal. The individual subsequently requested the annulment of these decisions through a submission to the examining magistrate's office. The Bernese authorities referred this request to the Swiss Federal Tribunal, which categorized it as a criminal complaint against the earlier decisions. However, the individual failed to provide sufficient legal reasoning for their claims of unlawfulness regarding the decisions, resulting in the Tribunal deciding not to consider the complaints.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Claimant's Appeal Against Cantonal High Court Resolutions Dismissed for Failure to Meet Formal Requirements: The individual subsequently requested the annulment of these decisions through a submission to the examining magistrate's office. The Bernese authorities referred this request to the Swiss Federal Tribunal, which categorized it as a criminal complaint against the earlier decisions. However, the individual failed to provide sufficient legal reasoning for their claims of unlawfulness regarding the decisions, resulting in the Tribunal deciding not to consider the complaints.
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KI-generiertThe Tribunal decided on the appeals using the simplified procedure due to an obvious defect in the appeal submission.
The Tribunal decided not to impose costs for the proceedings.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1B_45/2010, 1B_47/2010
Urteil vom 18. Februar 2010
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Aemisegger, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Bopp.
Parteien
X.________, Beschwerdeführer,
gegen
Hermann Wenger, Untersuchungsrichter 1, Untersuchungsrichteramt III Bern-Mittelland, Hodlerstrasse 7, 3011 Bern,
Stephan Stucki, Oberrichter, Obergericht des
Kantons Bern, Anklagekammer, Hochschulstrasse 17, Postfach 7475, 3001 Bern.
Gegenstand
Strafverfahren (Ablehnung),
Beschwerde gegen die Beschlüsse vom
14. und 18. Januar 2010 des Obergerichts des
Kantons Bern, Anklagekammer.
In Erwägung,
dass die Anklagekammer des Obergerichts des Kantons Bern mit Beschluss vom 14. Januar 2010 einen von X.________ erhobenen Rekurs abgewiesen hat und mit Beschluss vom 18. Januar 2010 auf einen von ihm erhobenen Rekurs nicht eingetreten ist;
dass X.________ mit Schreiben vom 2. Februar 2010, das er an das Untersuchungsrichteramt III Bern-Mittelland gesandt hat, die Aufhebung der beiden Beschlüsse verlangt;
dass die bernischen Behörden diese Eingabe zuständigkeitshalber dem Bundesgericht zur weiteren Behandlung haben zukommen lassen;
dass die Eingabe der Sache nach als gegen die beiden Beschlüsse gerichtete Beschwerde in Strafsachen ( Art. 78 ff. BGG ) entgegenzunehmen ist;
dass es sich rechtfertigt, die beiden bundesgerichtlichen Verfahren gemeinsam zu erledigen;
dass der Beschwerdeführer die angefochtenen Beschlüsse bzw. die Amtsführung von Untersuchungsrichter Wenger und Oberrichter Stucki nur ganz allgemein kritisiert, dabei aber nicht darlegt, inwiefern die den Beschlüssen zugrunde liegende Begründung bzw. diese im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein sollen;
dass die Beschwerde somit den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG , s. in diesem Zusammenhang BGE 134 II 349 E. 3 S. 351 f. sowie 133 II 249 insb. E. 1.4 S. 254) nicht zu genügen vermag;
dass daher schon aus diesem Grund auf die Beschwerden nicht einzutreten ist;
dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerden im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann;
dass es sich unter den gegebenen Umständen rechtfertigt, keine Kosten zu erheben (s. Art. 66 Abs. 1 BGG );
wird erkannt:
1. Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Untersuchungsrichter 1 des Untersuchungsrichteramtes III Bern-Mittelland sowie dem Obergericht des Kantons Bern, Anklagekammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 18. Februar 2010
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber:
Aemisegger Bopp