Appellant's Request for Official Defense Lawyer Denied Due to Deficient Legal Justification in Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a defendant who was found guilty of operating a vehicle in an improper condition and neglecting proper attention while driving, resulting in a fine. After expressing opposition to the ruling, the matter was escalated to a district court where the request for an official defender was denied. The subsequent appeal to the cantonal court was also rejected, prompting the defendant to challenge this decision at the federal level. However, the complaints were found to be insufficiently detailed and did not adequately address the legal basis of the previous decisions, leading to the decision not to proceed with the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 al. 1 LTF, Art. 93 BGG; Appellant's Request for Official Defense Lawyer Denied Due to Deficient Legal Justification in Appeal: After expressing opposition to the ruling, the matter was escalated to a district court where the request for an official defender was denied. The subsequent appeal to the cantonal court was also rejected, prompting the defendant to challenge this decision at the federal level. However, the complaints were found to be insufficiently detailed and did not adequately address the legal basis of the previous decisions, leading to the decision not to proceed with the appeal.
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KI-generiertThe Tribunal decided on the appeal in simplified proceedings due to a manifest defect in the complaint requirements.
Used implicitly, as the Tribunal decided not to levy costs for the federal proceedings.
Used implicitly as the basis for the non-entry into the merits indicated in the decision, although Art. 42 and Art. 106 BGG are more directly related to the formal reasons for non-admission stated in the reasoning that lead to the non-entry in order 1. However, Art. 108 refers to the possibility of simplified procedure, making Art. 108 the applicable procedural dispositional rule for the procedure chosen.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1B_440/2015
Urteil vom 4. Januar 2016
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft Abteilung 2 Emmen, Rüeggisingerstrasse 29, Postfach 1948, 6021 Emmenbrücke.
Gegenstand
Strafverfahren; Einsetzung eines amtlichen Verteidigers,
Beschwerde gegen die Verfügung vom 11. Dezember 2015 des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung.
In Erwägung,
dass A.________ laut dem am 13. August 2015 ergangenen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Emmen (Abteilung 2) des Führens eines Lieferwagens in nicht vorschriftsgemässem Zustand und der mangelnden Aufmerksamkeit beim Führen des Wagens schuldig gesprochen und mit einer Busse von Fr. 180.-- (bei einer Ersatzfreiheitsstrafe von zwei Tagen) bestraft wurde;
dass er dagegen Einsprache erhob, woraufhin die Staatsanwaltschaft am Strafbefehl festhielt und die Sache dem Einzelrichter des Bezirksgerichts Hochdorf zukommen liess;
dass er am 29. Oktober 2015 um Einsetzung eines amtlichen Verteidigers ersuchte, der Einzelrichter des Bezirksgerichts Hochdorf indes das Gesuch mit Verfügung vom 20. November 2015 abwies;
dass der Präsident der 1. Abteilung des Kantonsgerichts Luzern eine von A.________ hernach erhobene Beschwerde mit Verfügung vom 11. Dezember 2015 abgewiesen hat, soweit er darauf eingetreten ist;
dass A.________ hiergegen mit Eingaben vom 21. und 24. Dezember 2015 Beschwerde ans Bundesgericht führt, welches davon abgesehen hat, Stellungnahmen einzuholen;
dass der Beschwerdeführer die am 11. Dezember 2015 ergangene Verfügung und das vorangegangene kantonale Verfahren nur ganz allgemein kritisiert, sich indes dabei mit der ihr zugrunde liegenden rechtlichen Begründung nicht im Einzelnen auseinandersetzt und nicht rechtsgenüglich darlegt, inwiefern diese bzw. die Verfügung im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll;
dass die Beschwerde somit den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht zu genügen vermag, weshalb auf sie nicht einzutreten ist;
dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann;
dass bei den gegebenen Verhältnissen davon abgesehen werden kann, für das bundesgerichtliche Verfahren Kosten zu erheben;
wird erkannt:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Abteilung 2 Emmen und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 4. Januar 2016
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Fonjallaz
Der Gerichtsschreiber: Bopp