Claimant's Appeal Against Procedural Security Deposit Dismissed for Lack of Standing and Procedural Compliance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a complaint against another person for defamation, which was subsequently dismissed by the public prosecutor. The individual then challenged this decision in a higher court, which imposed a bail requirement on him to continue the appeal process. After expressing concerns about the financial pressure caused by this requirement, he sought the withdrawal of the bail but was denied. In his follow-up complaint to the court, he argued that the court had ignored other valid points and that he should not have to pay the bail due to alleged procedural shortcomings by the prosecution. However, the court ultimately found that he failed to properly substantiate his legal standing or the nature of the decision being appealed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 al. 1 BGG; Claimant's Appeal Against Procedural Security Deposit Dismissed for Lack of Standing and Procedural Compliance: The individual then challenged this decision in a higher court, which imposed a bail requirement on him to continue the appeal process. After expressing concerns about the financial pressure caused by this requirement, he sought the withdrawal of the bail but was denied. In his follow-up complaint to the court, he argued that the court had ignored other valid points and that he should not have to pay the bail due to alleged procedural shortcomings by the prosecution. However, the court ultimately found that he failed to properly substantiate his legal standing or the nature of the decision being appealed.
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KI-generiertThe appeal was dismissed for failure to meet the statutory requirement for substantiation.
The court decided not to charge court fees due to the outcome of the procedure.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_430/2017
Urteil vom 18. Oktober 2017
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Karlen, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Störi.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Obergericht des Kantons Zürich,
III. Strafkammer, Präsident,
Hirschengraben 15, Postfach 2401, 8021 Zürich.
Gegenstand
Strafverfahren; Prozesskaution,
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, Präsident, vom 5. Oktober 2017 (UE170251).
Erwägungen:
Am 23. August 2017 stellte die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland das von A.________ gegen B.________ wegen Ehrverletzung angestrengte Strafverfahren ein.
A.________ erhob gegen diese Einstellungsverfügung Beschwerde ans Obergericht des Kantons Zürich, welches ihm am 26. September 2017 eine Prozesskaution von Fr. 1'500.-- auferlegte mit der Androhung, dass bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde.
A.________ übergab am 2. Oktober 2017 eine Eingabe ans Obergericht der Post, mit der er u.a. die "Rücknahme" der Kaution beantragte, da er durch diese "unter finanziellen Druck" gesetzt würde.
Mit Schreiben vom 5. Oktober 2017 teilte das Obergericht A.________ mit, dass kein Anlass bestehe, ihm die Kautionsfrist abzunehmen. Für die Ergreifung von Rechtsmitteln verwies es auf Dispositiv-Ziffer 4 seiner Verfügung vom 26. September 2017.
Mit Beschwerde vom 9. Oktober 2017 macht A.________ geltend, das Obergericht habe nur die Begründung des "finanziellen Drucks" zur Kenntnis genommen und seine weiteren Einwände ignoriert. Als Opfer einer mangelhaften Verfahrensführung der Staatsanwaltschaft sei ihm die Bezahlung einer Kaution nicht zuzumuten.
Mit dieser Beschwerde legt der Beschwerdeführer unter Verletzung seiner gesetzlichen Begründungspflicht ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 141 IV 284 E. 2.3 S. 287; 289 E. 1.3 S. 292; 138 III 46 E. 1.2 S. 47; 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1) weder dar, inwiefern er zur Beschwerde befugt ist, inwiefern es sich beim Schreiben des Obergerichts vom 5. Oktober 2017 um einen anfechtbaren Entscheid handelt, noch inwiefern dieser Bundesrecht verletzt. Darauf ist im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens rechtfertigt sich, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten.
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, Präsident, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 18. Oktober 2017
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Karlen
Der Gerichtsschreiber: Störi