Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Untimely Cost Advance Payment
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual filed a complaint against a decision by the Basel-Stadt Prosecutor's Office concerning the seizure of property. The appellate court, however, did not consider the complaint because the individual failed to pay the required advance payment for costs within the stipulated time. Subsequently, the individual appealed to the Swiss Federal Tribunal, but the appeal failed to comply with the necessary procedural requirements, as it did not adequately demonstrate how the decision violated her rights. The individual also contested the amount of the advance payment of 600 Swiss Francs but could not provide a basis for why it was unconstitutional.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Untimely Cost Advance Payment: The appellate court, however, did not consider the complaint because the individual failed to pay the required advance payment for costs within the stipulated time. Subsequently, the individual appealed to the Swiss Federal Tribunal, but the appeal failed to comply with the necessary procedural requirements, as it did not adequately demonstrate how the decision violated her rights. The individual also contested the amount of the advance payment of 600 Swiss Francs but could not provide a basis for why it was unconstitutional.
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KI-generiertThe appeal was dismissed because it did not meet the formal requirements, leading to a non-entry into the simplified procedure indicated by this article.
The decision dispensed with charging costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_423/2021
Urteil vom 11. August 2021
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Chaix, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt,
Binningerstrasse 21, Postfach 1348, 4001 Basel.
Gegenstand
Strafverfahren; Beschlagnahme, Kostenvorschuss,
Beschwerde gegen die Verfügung des
Appellationsgerichts Basel-Stadt, Präsident,
vom 16. Juli 2021 (BES.2021.78).
Erwägungen:
1. Im Beschwerdeverfahren der A.________ gegen eine Verfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt vom 25. Mai 2021 betreffend Beschlagnahme trat das Appellationsgericht Basel-Stadt mit Verfügung vom 16. Juli 2021 zufolge Nichtleistung des Kostenvorschusses innert Frist auf die Beschwerde der A.________ nicht ein.
2. Die A.________ führt mit Eingabe vom 5. August 2021 Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügung des Appellationsgerichts Basel-Stadt. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Grundrechte verstossen soll.
Die Beschwerdeführerin vermag mit ihren über weite Strecken nicht sachbezogenen Ausführungen nicht aufzuzeigen, dass das Appellationsgericht Recht im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG verletzt hätte, als es auf die Beschwerde nicht eintrat. Soweit die Beschwerdeführerin die Höhe des Kostenvorschusses von Fr. 600.-- beanstandet, vermag sie nicht aufzuzeigen, weshalb der verlangte Kostenvorschuss für das kantonale Beschwerdeverfahren verfassungswidrig hoch sein sollte. Zusammenfassend ergibt sich aus der Beschwerde nicht, inwiefern die Verfügung des Appellationsgerichts rechts- bzw. verfassungswidrig sein sollte. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.
4. Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt und dem Appellationsgericht Basel-Stadt, Präsident, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 11. August 2021
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Chaix
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli