Appellant challenges court costs following dismissed traffic violation objection.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual was initially found guilty of a traffic offense and fined by the local prosecutor's office. Following an appeal, the matter was transferred to a criminal court, where the individual paid the fine, leading the court to close the case. Subsequently, the individual contested the imposed court costs, which were referred to the appellate court, resulting in the rejection of the complaint. The individual then filed a complaint with the Federal Tribunal, challenging the appellate court's decision and the actions of the judicial authorities, but did not sufficiently detail the legal grounds for her arguments. Consequently, the Federal Tribunal determined that the complaint did not meet the required legal formalities and chose not to consider it further.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG; Appellant challenges court costs following dismissed traffic violation objection: Following an appeal, the matter was transferred to a criminal court, where the individual paid the fine, leading the court to close the case. Subsequently, the individual contested the imposed court costs, which were referred to the appellate court, resulting in the rejection of the complaint. The individual then filed a complaint with the Federal Tribunal, challenging the appellate court's decision and the actions of the judicial authorities, but did not sufficiently detail the legal grounds for her arguments. Consequently, the Federal Tribunal determined that the complaint did not meet the required legal formalities and chose not to consider it further.
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KI-generiertCited in the reasoning as a formal requirement that the appeal failed to meet.
Used to decide on the appeal in the simplified procedure due to the obvious formal defect.
Cited in the reasoning as a formal requirement that the appeal failed to meet.
Used to rule that no court costs shall be levied in this instance.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1B_420/2012
Urteil vom 20. Juli 2012
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Strafgerichtspräsident Basel-Stadt, Schützenmattstrasse 20, 4003 Basel.
Gegenstand
Strafverfahren; Einstellung des Verfahrens,
Beschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, Appellationsgerichtspräsidentin, vom 20. Juni 2012.
In Erwägung,
dass X.________ zunächst gemäss am 5. Oktober 2011 ergangenem Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt wegen SVG-Widerhandlung schuldig erklärt und zu einer Busse verurteilt wurde;
dass auf Einsprache der Verurteilten hin die Staatsanwaltschaft das Verfahren an das Strafgericht Basel-Stadt überwies, woraufhin X.________ die Busse bezahlte und der Strafgerichtspräsident das Verfahren einstellte;
dass X.________ sich in der Folge mit Eingabe vom 21. Januar 2012 gegen die ihr auferlegten Verfahrenskosten von Fr. 205.-- ans Strafgericht, welches die Eingabe zuständigkeitshalber ans Appellationsgericht weiterleitete;
dass die Appellationsgerichtspräsidentin die Beschwerde mit Entscheid vom 20. Juni 2012 abgewiesen hat;
dass X.________ gegen diesen Entscheid Beschwerde ans Bundesgericht führt;
dass das Bundesgericht davon abgesehen hat, Vernehmlassungen zu den Beschwerden einzuholen;
dass die Beschwerdeführerin den angefochtenen Entscheid und die Strafjustizbehörden des Kantons Basel-Stadt ganz allgemein beanstandet, dabei aber nicht im Einzelnen darlegt, inwiefern die dem ausführlichen Entscheid zugrunde liegende Begründung bzw. der Entscheid selber im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll;
dass die Beschwerde daher den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 sowie Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53 und 65 E. 1.3.1 S. 68, mit Hinweisen) nicht zu genügen vermag;
dass daher schon aus diesem Grund auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, weshalb es sich erübrigt, auch noch die weiteren Eintretensvoraussetzungen zu erörtern;
dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann;
dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, vorliegend keine Kosten zu erheben ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Strafgerichtspräsidenten und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Appellationsgerichtspräsidentin, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 20. Juli 2012
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Fonjallaz
Der Gerichtsschreiber: Bopp