Murder Trial Jurisdiction Transfer Denial Upheld
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a criminal proceeding against an individual, A.________, accused of murder at the Criminal Court of Basel-Stadt. A main hearing was scheduled for August 10 and 11, 2020. A.________ challenged this scheduling with a complaint on June 19, 2020, but the Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt refused to consider the complaint on June 23, 2020. A subsequent appeal by A.________ to the Swiss Federal Tribunal was also declined on August 4, 2020. On July 27, 2020, A.________ requested the case be transferred to federal jurisdiction, which was again refused by the Appellationsgericht on July 30, 2020, as it lacked a legal basis, and any future nonsensical submissions were to be simply added to the case file without formal decisions. A.________ then filed a complaint against this decision, prompting a review by the Swiss Federal Tribunal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Murder Trial Jurisdiction Transfer Denial Upheld: A main hearing was scheduled for August 10 and 11, 2020. A.________ challenged this scheduling with a complaint on June 19, 2020, but the Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt refused to consider the complaint on June 23, 2020. A subsequent appeal by A.________ to the Swiss Federal Tribunal was also declined on August 4, 2020. On July 27, 2020, A.________ requested the case be transferred to federal jurisdiction, which was again refused by the Appellationsgericht on July 30, 2020, as it lacked a legal basis, and any future nonsensical submissions were to be simply added to the case file without formal decisions. A.________ then filed a complaint against this decision, prompting a review by the Swiss Federal Tribunal.
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KI-generiertThe appeal was not admitted to proceedings under the simplified procedure because it did not meet the formal requirements.
The decision waived the imposition of costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_405/2020
Urteil vom 7. August 2020
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Chaix, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt,
Präsident.
Gegenstand
Strafverfahren; Vorladung zur Hauptverhandlung,
Beschwerde gegen die Verfügung
des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt,
Präsident, vom 30. Juli 2020 (BES.2020.124).
Erwägungen:
1. Am Strafgericht Basel-Stadt ist ein Verfahren gegen A.________ wegen Mordes hängig. Mit Vorladung vom 27. März 2020 wurde die Hauptverhandlung auf den 10. und 11. August 2020 angesetzt. Dagegen erhob A.________ mit Eingabe vom 19. Juni 2020 Beschwerde. Das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt trat mit Entscheid vom 23. Juni 2020 auf die Beschwerde nicht ein. Auf eine von A.________ gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom 4. August 2020 (Verfahren 1B_391/2020) nicht ein.
2. Bereits am 27. Juli 2020 gelangte A.________ erneut an das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt und beantragte die unverzügliche Überweisung der Strafsache an die Bundesgerichtsbarkeit. Das Appellationsgericht trat mit Verfügung vom 30. Juli 2020 auf das Begehren nicht ein und wies A.________ darauf hin, dass inskünftig unsinnige Eingaben ohne formellen Entscheid in den Akten abgelegt würden. Zur Begründung führte das Appellationsgericht aus, dass sich das Begehren auf keine gesetzliche Grundlage stützen lasse. Überdies sei der Vorwurf der "Fälschung von Bundesgerichtsurteilen" schlicht absurd.
3. A.________ führt mit Eingabe vom 4. August 2020 Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügung des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
4. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe.
Die Beschwerdeführerin vermag mit ihren wirren Ausführungen nicht verständlich und nachvollziehbar aufzuzeigen, inwiefern die beanstandete Nichteintretensverfügung des Appellationsgerichts rechts- bzw. verfassungswidrig sein sollte. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.
5. Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Strafgerichtspräsidium Basel-Stadt und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Präsident, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. August 2020
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Chaix
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli