Defendant's Appeal Against Removal of Real Estate Encumbrances Dismissed for Formal Deficiency
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who is undergoing a criminal investigation by the state prosecutor regarding several asset-related offenses. As part of the investigation, four properties were seized, and corresponding land register restrictions were imposed. The prosecutor later lifted these restrictions, leading the individual to file a complaint against a November decision from the cantonal court that did not address his objections. The individual accused the prosecutor of abuse of power and arbitrary actions but failed to adequately substantiate his claims or comply with legal formal requirements in his complaint. Consequently, the court decided not to consider the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 263 Abs. 1 StPO, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 93 BGG; Defendant's Appeal Against Removal of Real Estate Encumbrances Dismissed for Formal Deficiency: As part of the investigation, four properties were seized, and corresponding land register restrictions were imposed. The prosecutor later lifted these restrictions, leading the individual to file a complaint against a November decision from the cantonal court that did not address his objections. The individual accused the prosecutor of abuse of power and arbitrary actions but failed to adequately substantiate his claims or comply with legal formal requirements in his complaint. Consequently, the court decided not to consider the appeal.
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KI-generiertCited as a legal requirement that the appeal failed to meet regarding the required substantiation.
Used to decide the case under the simplified procedure due to obvious formal shortcomings.
Cited as a legal requirement that the appeal failed to meet regarding the required substantiation.
The appeal was decided under the simplified procedure because the formal requirements were obviously not met.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1B_4/2016
Urteil vom 7. Januar 2016
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Hauptabteilung WK, Rheinstrasse 27, 4410 Liestal.
Gegenstand
Grundbuchsperre,
Beschwerde gegen den Beschluss vom
24. November 2015 des Kantonsgerichts
Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht.
In Erwägung,
dass die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft gegen A.________ eine Strafuntersuchung insbesondere wegen verschiedener Vermögensdelikte führt;
dass sie im Rahmen dieser Untersuchung vier Liegenschaften mit Beschlag belegte und Grundbuchsperren anordnete;
dass sie laut Verfügungen vom 24. Juli 2015 die Grundbuchsperren nach Art. 267 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 263 Abs. 1 StPO aufhob;
dass die Abteilung Strafrecht des Kantonsgerichts Basel-Landschaft auf eine von A.________ dagegen erhobene Beschwerde mit Beschluss vom 24. November 2015 nicht eingetreten ist;
dass A.________ mit Eingabe vom 3. Januar (Postaufgabe: 4. Januar) 2016 Beschwerde ans Bundesgericht führt und beantragt, der Beschluss sei aufzuheben; die Staatsanwaltschaft sei anzuweisen, die Grundbuchsperren bis zum Prozessende aufrechtzuerhalten;
dass er den Beschluss den Beschluss vom 24. November 2015 bzw. die zugrunde liegenden staatsanwaltschaftlichen Verfügungen ganz allgemein beanstandet und der Staatsanwaltschaft u.a. Machtmissbrauch, Willkür sowie "juristische Tricksereien" vorwirft;
dass er sich indes dabei mit der dem Beschluss zugrunde liegenden Begründung nicht im Einzelnen auseinandersetzt und nicht rechtsgenüglich darlegt, inwiefern diese bzw. der Beschluss selbst im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll (s. auch schon das im Verfahren 1B_66/2014 ergangene Urteil vom 28. April 2014);
dass die Beschwerde somit den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht zu genügen vermag, weshalb auf sie nicht einzutreten ist;
dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann;
dass das Gesuch um aufschiebende Wirkung bzw. vorsorgliche Massnahme mit dem vorliegenden Urteil gegenstandslos wird;
dass bei den gegebenen Verhältnissen davon abgesehen werden kann, für das bundesgerichtliche Verfahren Kosten zu erheben;
wird erkannt:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. Januar 2016
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Fonjallaz
Der Gerichtsschreiber: Bopp