Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1B_399/2014 KI-generiert

Applicant v. Switzerland (Federal Supreme Court on Appeal Rejection)

Geschäftsnummer 1B_399/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

In this case, an individual was convicted of multiple offenses, including commercial fraud, and received a prison sentence. Subsequently, both the individual and the prosecution filed an appeal against the initial verdict. The individual later approached the Federal Tribunal, claiming that his official defender failed to provide a detailed fee statement for compensation awarded in the trial and that the appellate court did not respond to his complaint about this issue, resulting in legal delays. The tribunal found that the individual did not adequately explain his expectations regarding the fee statement or how the appellate court had violated his right to a timely assessment, and thus the appeal did not meet legal requirements for consideration.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 29 Abs. 1 BV, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Applicant v. Switzerland (Federal Supreme Court on Appeal Rejection): Subsequently, both the individual and the prosecution filed an appeal against the initial verdict. The individual later approached the Federal Tribunal, claiming that his official defender failed to provide a detailed fee statement for compensation awarded in the trial and that the appellate court did not respond to his complaint about this issue, resulting in legal delays. The tribunal found that the individual did not adequately explain his expectations regarding the fee statement or how the appellate court had violated his right to a timely assessment, and thus the appeal did not meet legal requirements for consideration.

Schlagwörter

KI-generiert
gewerbsmässiger Betrug Petitionsrecht Betrug Beschwerdelegitimation Strafantrag E-Justice

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 BGG

The appeal was not proceeded with in the simplified procedure because it did not meet the formal requirements.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The decision notes that no costs shall be levied.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1B_399/2014

Urteil vom 17. Dezember 2014

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Aargau , Obere Vorstadt 40, 5000 Aarau.

Gegenstand

Rechtsverweigerung,

Honorar amtlicher Verteidiger.

In Erwägung,

dass das Bezirksgericht Zofingen A.________ am 31. Januar 2014 wegen gewerbsmässigen Betruges, mehrfacher Anstiftung zu ungetreuer Geschäftsbesorgung und mehrfacher unrechtmässiger Aneignung zu einer Freiheitsstrafe von 4 ½ Jahren verurteilt hat;

dass der Beschwerdeführer als auch die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm beim Obergericht des Kantons Aargau die Berufung gegen das erstinstanzliche Strafurteil erklärt haben;

dass A.________ mit Eingabe vom 29. Juli 2014 (Postaufgabe 30. Juli 2014) ans Bundesgericht gelangt ist;

dass er dabei, soweit überhaupt verständlich, geltend macht, sein amtlicher Verteidiger habe sich geweigert, ihm eine detaillierte Honoraraufstellung für die ihm mit Urteil des Bezirksgerichts Zofingen vom 31. Januar 2014 zugesprochene Entschädigung zuzusenden bzw. das Obergericht habe auf eine entsprechende "Beschwerde" gegen seinen amtlichen Anwalt nicht reagiert und damit eine Rechtsverzögerung/Rechtsverweigerung begangen;

dass sich aus einem anderen der zahlreichen Verfahren des Beschwerdeführers vor Bundesgericht ergibt (vgl. Urteil 1B_229/2014 vom 16. Oktober 2014), dass der Beschwerdeführer allein zwischen Januar und Anfang Juli 2014 18 konnexe Verfahren vor den kantonalen Instanzen eingeleitet hat;

dass nach Art. 42 Abs. 2 BGG in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt und bei Verfassungsrügen, wie der vorliegend sinngemäss geltend gemachten Rechtsverzögerung bzw. Rechtsverweigerung ( Art. 29 Abs. 1 BV ), eine qualifizierte Rügepflicht besteht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen);

dass der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde nicht darlegt, was er überhaupt unter einer

detaillierten Honoraraufstellung versteht und weshalb er überhaupt Anspruch auf eine solche haben sollte;

dass er auch keine Ausführungen macht, inwiefern das Obergericht den Anspruch auf eine Beurteilung innert angemessener Frist im Sinne von Art. 29 Abs. 1 BV verletzt haben sollte;

dass die Beschwerde den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht genügt, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist;

dass auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 BGG )

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 17. Dezember 2014

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli