DNA Profile Order Appeal Lacking Substantive Reasoning
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a legal challenge regarding the establishment of a DNA profile as part of a criminal proceeding against an individual following a decision made by a regional court. The individual submitted an appeal against this decision, which was deemed late and consequently rejected by the relevant appellate court. The individual then escalated the matter to the Swiss Federal Tribunal, contesting the rejection of their appeal. However, the Tribunal determined that the appeal did not adequately address the reasoning behind the appellate court's decision and thus failed to meet procedural requirements, leading to a dismissal of the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 396 StPO, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG; DNA Profile Order Appeal Lacking Substantive Reasoning: The individual submitted an appeal against this decision, which was deemed late and consequently rejected by the relevant appellate court. The individual then escalated the matter to the Swiss Federal Tribunal, contesting the rejection of their appeal. However, the Tribunal determined that the appeal did not adequately address the reasoning behind the appellate court's decision and thus failed to meet procedural requirements, leading to a dismissal of the appeal.
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KI-generiertThe appeal was rejected due to insufficient grounds, referencing this article on the requirements for appeals.
The Tribunal decided on the appeal using the simplified procedure based on this legal provision.
The appeal was rejected due to insufficient grounds, referencing this article on the requirements for appeals.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1B_398/2016
Urteil vom 7. November 2016
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, Hochschulstrasse 17, 3012 Bern.
Gegenstand
Strafverfahren; nachträglicher Entscheid / DNA-Analyse (Fristwahrung),
Beschwerde gegen den Beschluss vom 17. Oktober 2016 des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen.
In Erwägung,
dass das Regionalgericht Berner Jura-Seeland mit Entscheid vom 29. September 2016 in Bezug auf den Verurteilten A.________ in einem nachträglichen Verfahren die Erstellung eines DNA-Profils anordnete;
dass A.________ hiergegen bei der Staatsanwaltschaft einen - vom 11. Oktober 2016 - datierten Rekurs deponierte, welcher zuständigkeitshalber ans Obergericht des Kantons Bern weitergeleitet wurde;
dass die Beschwerdekammer des Obergerichts mit Beschluss vom 17. Oktober 2016 wegen verspäteter Einreichung des Rekurses auf diesen nicht eingetreten ist (Art. 89 ff. in Verbindung mit Art. 396 StPO );
dass A.________ gegen diesen Beschluss mit Eingabe vom 22. Oktober 2016 Beschwerde ans Bundesgericht führt, welches davon abgesehen hat, beim Obergericht eine Stellungnahme einzuholen;
dass der Beschwerdeführer den Beschluss der Beschwerdekammer ganz allgemein beanstandet;
dass er sich indes dabei mit der Begründung des Beschlusses nicht im Einzelnen rechtsgenüglich auseinandersetzt und insbesondere nicht darlegt, inwiefern die Begründung bzw. der Beschluss selbst im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll;
dass die Beschwerde somit den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht zu genügen vermag, weshalb auf sie nicht einzutreten ist;
dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann;
dass unter den gegebenen Umständen davon abgesehen werden kann, für das bundesgerichtliche Verfahren Kosten zu erheben;
wird erkannt:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. November 2016
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Fonjallaz
Der Gerichtsschreiber: Bopp