Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1B_392/2015 KI-generiert

Federal Court Rejects Appeal on Procedural Grounds and Refuses Extension and Legal Aid

Geschäftsnummer 1B_392/2015
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A legal dispute arose when an individual filed a complaint against a decision made by the public prosecutor's office regarding the non-initiation of legal proceedings. The individual sought an extension of the appeal period and requested the appointment of a free legal representative. The court provided a non-extendable deadline for the individual to improve their submission, which they failed to do satisfactorily. Subsequently, the court dismissed their requests for free legal assistance and extension of the deadline. The individual challenged this court decision, but their appeal was deemed insufficiently substantiated, leading to the court's conclusion that it was inadmissible. Consequently, the court decided not to enter into the case and denied the request for free legal aid while imposing no costs for the proceedings.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG; Federal Court Rejects Appeal on Procedural Grounds and Refuses Extension and Legal Aid: The individual sought an extension of the appeal period and requested the appointment of a free legal representative. The court provided a non-extendable deadline for the individual to improve their submission, which they failed to do satisfactorily. Subsequently, the court dismissed their requests for free legal assistance and extension of the deadline. The individual challenged this court decision, but their appeal was deemed insufficiently substantiated, leading to the court's conclusion that it was inadmissible. Consequently, the court decided not to enter into the case and denied the request for free legal aid while imposing no costs for the proceedings.

Schlagwörter

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Strafverfahren unentgeltlicher Rechtsbeistand unentgeltliche Rechtspflege gesetzliche Voraussetzungen gesetzliche Verfahrensfrist Bestellung eines Rechtsbeistands Beschwerdelegitimation Kognitionsbeschränkung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 106 Abs. 2 BGG

Cited in connection with the formal deficiencies leading to non-admittance of the appeal.

Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was decided upon using the simplified procedure due to an obvious formal deficiency.

Art. 42 Abs. 2 BGG

Cited in connection with the formal deficiencies leading to non-admittance of the appeal.

Art. 64 BGG

The request for legal aid (unentgeltliche Rechtspflege bzw. amtliche Verbeiständung) was rejected because the appeal was obviously hopeless.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1B_392/2015

Urteil vom 11. November 2015

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,

Gerichtsschreiber Bopp.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich,

Besondere Untersuchungen,

Zweierstrasse 25, Postfach 9780, 8036 Zürich.

Gegenstand

Strafverfahren; unentgeltlicher Rechtsbeistand,

Beschwerde gegen die Verfügung vom 29. Oktober 2015 des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, Präsident.

In Erwägung,

dass A.________ mit Eingabe vom 19. Oktober 2015 gegen eine am 14. Oktober 2015 ergangene Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich Beschwerde erhob und um Erstreckung der Beschwerdefrist ersuchte;

dass ihm am 22. Oktober 2015 unter Hinweis darauf, die gesetzliche Beschwerdefrist sei nicht erstreckbar, eine einmalige, nicht erstreckbare Nachfrist zur Verbesserung seiner Eingabe angesetzt wurde;

dass er am 27. Oktober 2015 um Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands und abermals um Fristerstreckung ersuchte;

dass der Präsident der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich mit Verfügung vom 29. Oktober 2015 das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und das Fristerstreckungsgesuch unter Hinweis auf die massgebenden gesetzlichen Bestimmungen abwies;

dass A.________ gegen diese Verfügung mit Eingaben vom 6. und 8. November 2015 Beschwerde ans Bundesgericht führt;

dass er die Verfügung bzw. das zugrunde liegende Verfahren in appellatorischer Weise ganz allgemein beanstandet, sich aber dabei nicht rechtsgenüglich mit der Verfügungsbegründung auseinander setzt und nicht darlegt, inwiefern diese bzw. die Verfügung im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll;

dass die Beschwerde somit den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen ) nicht zu genügen vermag, weshalb auf sie nicht einzutreten ist;

dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann;

dass bei nach dem Gesagten offensichtlich aussichtsloser Beschwerde das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege bzw. amtliche Verbeiständung abzuweisen ist ( Art. 64 BGG );

dass indes bei den gegebenen Verhältnissen davon abgesehen werden kann, für das vorliegende Verfahren Kosten zu erheben;

wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege bzw. amtliche Verbeiständung wird abgewiesen.

3. Es werden keine Kosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, Präsident, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 11. November 2015

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Bopp