Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1B_391/2019 KI-generiert

Willful Killing Detention Appeal Dismissed

Geschäftsnummer 1B_391/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a criminal investigation by the Basel-Stadt State Prosecutor's Office against an individual, referred to as A.________, for deliberate homicide, potentially classified as murder. A.________ is accused of fatally stabbing a seven-year-old boy in the neck while he was on his way to school on March 21, 2019, resulting in the child's death the same day. A.________ was arrested on the day of the incident, and a court ordered pre-trial detention until June 14, 2019, which was later extended to November 1, 2019, due to the continued risk of further offenses. A.________ appealed this decision, but the Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt dismissed the appeal, upholding the detention based on the urgent suspicion and risk of reoffending. Subsequently, A.________ filed a complaint to the Swiss Federal Tribunal, which was forwarded by the Federal Criminal Court, but the Tribunal decided not to proceed with the complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Willful Killing Detention Appeal Dismissed: A.________ is accused of fatally stabbing a seven-year-old boy in the neck while he was on his way to school on March 21, 2019, resulting in the child's death the same day. A.________ was arrested on the day of the incident, and a court ordered pre-trial detention until June 14, 2019, which was later extended to November 1, 2019, due to the continued risk of further offenses. A.________ appealed this decision, but the Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt dismissed the appeal, upholding the detention based on the urgent suspicion and risk of reoffending. Subsequently, A.________ filed a complaint to the Swiss Federal Tribunal, which was forwarded by the Federal Criminal Court, but the Tribunal decided not to proceed with the complaint.

Schlagwörter

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Untersuchungshaft Verlängerung der Untersuchungshaft Mord Verbrechen gegen Personen Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs Justizirrtum Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal could not be admitted because it clearly did not meet the formal requirements under simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The decision dispensed with charging costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1B_391/2019

Urteil vom 9. August 2019

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Chaix, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt,

Binningerstrasse 21, Postfach 1348, 4001 Basel.

Gegenstand

Untersuchungshaft,

Beschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, Einzelgericht, vom 8. Juli 2019 (HB.2019.40).

Erwägungen:

1. Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt führt gegen A.________ eine Strafuntersuchung wegen vorsätzlicher Tötung, ev. wegen Mordes. Ihr wird vorgeworfen, am 21. März 2019 dem sich auf dem Schulweg befindlichen siebenjährigen Knaben mit einem Messer eine schwerwiegende Durchstichverletzung am Hals zugefügt zu haben. Das Kind erlag gleichentags seinen Verletzungen.

Am 21. März 2019 ist A.________ festgenommen worden. Das Zwangsmassnahmengericht Basel-Stadt verfügte am 22. März 2019 gegenüber A.________ Untersuchungshaft bis zum 14. Juni 2019. Mit Verfügung vom 13. Juni 2019 verlängerte das Zwangsmassnahmengericht die Untersuchungshaft bis zum 1. November 2019. Dagegen erhob A.________ Beschwerde, welche das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt mit Entscheid vom 8. Juli 2019 abwies. Das Appellationsgericht bejahte dabei den dringenden Tatverdacht sowie den besonderen Haftgrund der Fortsetzungsgefahr und erachtete die verfügte Haftdauer als verhältnismässig.

2. A.________ erhob gegen den Entscheid des Appellationsgerichts mit Eingabe vom 6. August 2019 Beschwerde beim Bundesstrafgericht. Dieses überwies mit Schreiben vom 8. August 2019 die Eingabe zuständigkeitshalber dem Bundesgericht, welches auf die Einholung von Vernehmlassungen verzichtete.

3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt.

Die Beschwerdeführerin setzt sich mit den Ausführungen des Appellationsgerichts nicht auseinander und vermag nicht verständlich aufzuzeigen, inwiefern die Begründung des Appellationsgerichts, die zur Abweisung der Beschwerde führte, bzw. dessen Entscheid selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.

4. Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Einzelgericht, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 9. August 2019

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Chaix

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli