Federal Supreme Court Refuses Recusal Review Due to Formal Defects
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual facing criminal charges for multiple instances of serious bodily harm, with a request for the recusal of the prosecutor involved in the case. This individual filed a motion for the prosecutor's disqualification, which the court dismissed. Subsequently, the individual appealed this decision to the Federal Tribunal, seeking to overturn the earlier ruling and assert that the prosecutor should indeed step aside. However, in the appeal, the individual did not adequately address the reasoning behind the lower court's decision and failed to provide sufficient legal grounds for the claim of unlawfulness. Therefore, the Federal Tribunal decided not to proceed with the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Refuses Recusal Review Due to Formal Defects: This individual filed a motion for the prosecutor's disqualification, which the court dismissed. Subsequently, the individual appealed this decision to the Federal Tribunal, seeking to overturn the earlier ruling and assert that the prosecutor should indeed step aside. However, in the appeal, the individual did not adequately address the reasoning behind the lower court's decision and failed to provide sufficient legal grounds for the claim of unlawfulness. Therefore, the Federal Tribunal decided not to proceed with the appeal.
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KI-generiertThe appeal was decided using the simplified procedure because the deficiency in meeting formal requirements was obvious.
No costs were imposed on the federal appeal proceedings based on the circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1B_360/2016
Urteil vom 3. Oktober 2016
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Barbara Henauer,
c/o Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern,
Maulbeerstrasse 10, Postfach 6250, 3001 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Strafverfahren; Ausstand,
Beschwerde gegen den Beschluss vom 20. September 2016 des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen.
In Erwägung,
dass gegen A.________ vor dem Obergericht des Kantons Bern eine Strafuntersuchung u.a. wegen mehrfacher schwerer Körperverletzung hängig ist;
dass er gegen die von der Generalstaatsanwaltschaft für das Verfahren als a.o. Generalstaatsanwältin eingesetzte Staatsanwältin Barbara Henauer mit Eingabe vom 26. August 2016 ein Ausstandsbegehren richtete;
dass die Generalstaatsanwaltschaft das Begehren zuständigkeitshalber an die Beschwerdekammer des Obergerichts überwies;
dass die Beschwerdekammer das Ausstandsgesuch mit Beschluss vom 20. September 2016 abgewiesen hat;
dass A.________ mit Eingabe vom 26. September (Postaufgabe: 27. September) 2016 Beschwerde ans Bundesgericht führt und der Sache nach die Aufhebung des Beschlusses vom 20. September 2016 verlangt, unter Bestätigung seines Standpunkts, die Staatsanwältin habe in den Ausstand zu treten;
dass das Bundesgericht davon abgesehen hat, Stellungnahmen einzuholen;
dass der Beschwerdeführer ganz allgemein, auf appellatorische Weise, Kritik am angefochtenen Beschluss, am kantonalen Verfahren und insbesondere an der von ihm abgelehnten Staatsanwältin übt, sich aber dabei mit der dem ausführlichen Entscheid zugrunde liegenden Begründung nicht im Einzelnen auseinander setzt und nicht rechtsgenüglich darlegt, inwiefern diese bzw. der Beschluss selbst im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll;
dass die Beschwerde somit den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht zu genügen vermag, weshalb auf sie nicht einzutreten ist;
dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann;
dass unter den gegebenen Umständen davon abgesehen werden kann, für das bundesgerichtliche Verfahren Kosten zu erheben;
wird erkannt:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, sowie dem amtlichen Verteidiger, Urs Wüthrich, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 3. Oktober 2016
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Fonjallaz
Der Gerichtsschreiber: Bopp