Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1B_356/2019 KI-generiert

Prosecutor Ordered Psychiatric Evaluation Upheld Against Appeal Alleging Conspiracy

Geschäftsnummer 1B_356/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual, referred to as A.________, who is being investigated by the Zurich-Sihl prosecutor's office for multiple acts of vandalism causing approximately CHF 73,000 in damages to public transportation property, such as trains, trams, and buses. The prosecutor's office had ordered a psychiatric evaluation of the individual conducted by med. pract. B.________. A.________ challenged this order, arguing that the evaluation was a means of discrediting him, influenced by alleged bias involving Jewish interests within the police and media. His appeal against the psychiatric evaluation was dismissed by the Zurich Cantonal Court's third criminal chamber on June 7, 2019, leading him to further contest this decision. However, the Swiss Federal Tribunal decided not to proceed with the complaint due to inadequate reasoning in the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 al. 1 BGG, Art. 78 BGG, Art. 93 BGG; Prosecutor Ordered Psychiatric Evaluation Upheld Against Appeal Alleging Conspiracy: The prosecutor's office had ordered a psychiatric evaluation of the individual conducted by med. pract. B.________. A.________ challenged this order, arguing that the evaluation was a means of discrediting him, influenced by alleged bias involving Jewish interests within the police and media. His appeal against the psychiatric evaluation was dismissed by the Zurich Cantonal Court's third criminal chamber on June 7, 2019, leading him to further contest this decision. However, the Swiss Federal Tribunal decided not to proceed with the complaint due to inadequate reasoning in the appeal.

Schlagwörter

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Strafverfahren psychiatrische Begutachtung Sachbeschädigung Pflichten der Staatsanwaltschaft psychiatrisches Gutachten gesetzliche Voraussetzungen willkürliche Beweiswürdigung Befragung durch Staatsanwaltschaft

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 42 Abs. 2 BGG

Cited in the reasoning regarding the requirement for the appellant to demonstrate that the prerequisites for appeal are met, which is relevant to the decision not to enter into the merits.

Art. 66 al. 1 BGG

Although no costs were imposed, this article governs the imposition of costs, which is referenced in the context of the decision not to levy costs.

Art. 78 BGG

Cited in the reasoning as the basis for the admissibility of the appeal in criminal matters.

Art. 93 BGG

The appeal was not entertained (non-entrée en matière) due to a violation of the statutory duty to state reasons, which falls under the simplified procedure rules.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1B_356/2019

Urteil vom 19. Juli 2019

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Störi.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl.

Gegenstand

Strafverfahren; psychiatrische Begutachtung,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 7. Juni 2019 (UH190068).

Erwägungen:

1. Die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl führt gegen A.________ ein Verfahren wegen mehrfacher Sachbeschädigung. Sie wirft ihm vor, in Zügen, Trams und Bussen Sitzflächen sowie Arm- und Rückenlehnen beschädigt und dadurch einen Schaden von ca. Fr. 73'000.-- verursacht zu haben. Am 6. März 2019 erteilte sie med. pract. B.________ den Auftrag, A.________ psychiatrisch zu begutachten.

Am 7. Juni 2019 wies das Obergericht des Kantons Zürich die Beschwerde von A.________ gegen diese Verfügung der Staatsanwaltschaft ab, soweit es darauf eintrat.

Mit Beschwerde vom 13. Juli 2019 beantragt A.________ u. a., diesen Entscheid ersatzlos aufzuheben.

Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.

2. Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer strafrechtlichen Angelegenheit. Dagegen steht die Beschwerde nach Art. 78 ff. BGG offen. Es ist allerdings Sache des Beschwerdeführers, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 249 E. 1.1, 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt ( BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen).

Gegenstand des Verfahrens ist einzig die umstrittene Begutachtung des Beschwerdeführers durch med. pract. B.________. Auf die verschiedenen Anträge - etwa die Staatsanwaltschaft sei zu beauftragen, den Einsatz von Chemikalien gegen Zivilisten entlang der C.________ -Strasse abzuklären -, die damit nichts zu tun haben, kann daher nicht eingetreten werden. In Bezug auf die Begutachtung macht der Beschwerdeführer geltend, sie sei "eine vorgeschobene Vertuschung"; sein Fall betreffe jüdische Interessen in der Polizei, in den Medien, etc. Mit der "psychiatrischen Masche" wolle ihn der Machtapparat diskreditieren und kaputtmachen. Der Gutachter B.________ sei von der jüdisch dominierten Polizei hierhergeholt worden, um gemäss den hiesigen "Gepflogenheiten" zu urteilen; von dieser Person könne man kein unparteiisches Gutachten erwarten. Aus diesen und weiteren ähnlichen Ausführungen ergibt sich weder plausibel, inwiefern die angeordnete Begutachtung des Beschwerdeführers Bundesrecht verletzt, noch weshalb der Gutachter B.________ befangen sein könnte. Auf die Beschwerde ist wegen Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Kosten ausnahmsweise verzichtet werden kann.

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 19. Juli 2019

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Merkli

Der Gerichtsschreiber: Störi