Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1B_348/2016 KI-generiert

Appeal Regarding Denial of Appointed Defense for Lack of Substantiated Grounds

Geschäftsnummer 1B_348/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

In this case, an individual was facing criminal proceedings initiated by the public prosecutor for driving without liability insurance. The individual applied for a public defender, but this request was denied by the public prosecution office. Subsequently, the individual filed an appeal to the cantonal court, which did not proceed with the appeal due to formal deficiencies. The individual then brought the issue to the Swiss Federal Tribunal, expressing dissatisfaction with the overall proceedings. However, the Tribunal found that the appeal did not meet the necessary legal requirements for consideration and therefore decided not to entertain the appeal further. No costs were imposed for the federal proceedings.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG; Appeal Regarding Denial of Appointed Defense for Lack of Substantiated Grounds: The individual applied for a public defender, but this request was denied by the public prosecution office. Subsequently, the individual filed an appeal to the cantonal court, which did not proceed with the appeal due to formal deficiencies. The individual then brought the issue to the Swiss Federal Tribunal, expressing dissatisfaction with the overall proceedings. However, the Tribunal found that the appeal did not meet the necessary legal requirements for consideration and therefore decided not to entertain the appeal further. No costs were imposed for the federal proceedings.

Schlagwörter

KI-generiert
Strafverfahren amtliche Verteidigung Einwendungen vereinfachtes Verfahren formeller Verfahrensmangel unentgeltliche Rechtspflege Strafuntersuchung prozessuale Einreden

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 106 Abs. 2 BGG

Cited in the reasoning as a formal requirement which the appeal failed to meet, leading to non-admittance.

Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was decided using the simplified procedure because the formal deficiencies were obvious.

Art. 42 Abs. 2 BGG

Cited in the reasoning as a formal requirement which the appeal failed to meet, leading to non-admittance.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1B_348/2016

Urteil vom 23. September 2016

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,

Gerichtsschreiber Bopp.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat,

vertreten durch die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Büro für amtliche Mandate, Florhofgasse 2, 8001 Zürich.

Gegenstand

Strafverfahren; amtliche Verteidigung,

Beschwerde gegen den Beschluss vom 25. August 2016 des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer.

In Erwägung,

dass die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat gegen A.________ eine Strafuntersuchung wegen des Vorwurfs des Fahrens ohne Haftpflichtversicherung führt;

dass die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich mit Verfügung vom 24. Juni 2016 ein von der Beschuldigten für die Untersuchung gestelltes Gesuch um Bestellung einer amtlichen Verteidigung abwies;

dass A.________ sich in der Folge mit einer Beschwerde ans Obergericht des Kantons Zürich wandte;

dass dessen III. Strafkammer mit Beschluss vom 25. August 2016 wegen formellen Mängeln auf die Beschwerde nicht eingetreten ist;

dass A.________ gegen diesen Beschluss mit am 19. September 2016 der Post übergebener Eingabe Beschwerde ans Bundesgericht führt, "gegen alles", da sie mittellos und ein Sozialfall sei;

dass das Bundesgericht davon abgesehen hat, Stellungnahmen einzuholen;

dass die Beschwerdeführerin das kantonale Verfahren ganz allgemein kritisiert, sich aber dabei mit der dem Beschluss zugrunde liegenden Begründung nicht im Einzelnen rechtsgenüglich auseinandersetzt und insbesondere nicht darlegt, inwiefern die Begründung bzw. der Beschluss selbst im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll;

dass die Beschwerde somit den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht zu genügen vermag, weshalb auf sie nicht einzutreten ist;

dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann;

dass unter den gegebenen Umständen davon abgesehen werden kann, für das bundesgerichtliche Verfahren Kosten zu erheben;

wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. September 2016

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Bopp