Procedural Security Deposit Waiver Appeal Inadmissible
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case before the Swiss Federal Tribunal, a complainant challenged a decision by the Zurich Cantonal Court that required her to pay a procedural security deposit of 1,800 francs as a condition for proceeding with her legal appeal. The original complaint pertained to a non-prosecution order from the Zurich-Limmat public prosecutor's office dated April 16, 2021. The complainant requested that the upper court waive the cost requirement and proceed with the case. However, no request for a fee waiver had been submitted to the lower court, which had jurisdiction over the matter, therefore no ruling on this aspect had been made. The federal tribunal had to determine whether the complaint was procedurally viable under these circumstances.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 let. a BGG; Procedural Security Deposit Waiver Appeal Inadmissible: The original complaint pertained to a non-prosecution order from the Zurich-Limmat public prosecutor's office dated April 16, 2021. The complainant requested that the upper court waive the cost requirement and proceed with the case. However, no request for a fee waiver had been submitted to the lower court, which had jurisdiction over the matter, therefore no ruling on this aspect had been made. The federal tribunal had to determine whether the complaint was procedurally viable under these circumstances.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was declared inadmissible and not entered upon in the simplified procedure.
The court waived the imposition of court costs in this exceptional case where no decision was entered upon.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_336/2021
Urteil vom 1. Juli 2021
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Kneubühler, Präsident,
Gerichtsschreiber Störi.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, Präsident,
Postfach 2401, 8021 Zürich.
Gegenstand
Strafverfahren; Prozesskaution,
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts
des Kantons Zürich, III. Strafkammer, Präsident,
vom 14. Mai 2021 (UE210132-O/Z1).
Erwägungen:
1. Im Beschwerdeverfahren gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 16. April 2021 hat das Obergericht des Kantons Zürich am 14. Mai 2021 die Beschwerdeführerin A.________ zur Bezahlung einer Prozesskaution von Fr. 1'800.- verpflichtet, unter der Androhung, bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht einzutreten.
Mit Beschwerde vom 4. Juni 2021 beantragt A.________ sinngemäss, diesen Entscheid aufzuheben und das Obergericht anzuweisen, auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzichten und ihre Beschwerde zu behandeln.
Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.
2. In der Beschwerde wird keine Verletzung einer Rechtsnorm im Sinne von Art. 95 f. BGG geltend gemacht. Sodann wäre ein Gesuch um Erteilung des Rechts zur unentgeltlichen Prozessführung und damit zum Verzicht auf einen Kostenvorschuss beim Obergericht zu stellen, welches die Hauptsache zu entscheiden hat. Die Beschwerdeführerin hat beim Obergericht kein solches Gesuch gestellt und dieses hat dementsprechend darüber nicht entschieden, weshalb insofern kein zulässiges Anfechtungsobjekt vorliegt. Die Beschwerde ans Bundesgericht ist daher offensichtlich unzulässig, weshalb darauf im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten ist. Auf die Auferlegung von Gerichtskosten kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, Präsident, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 1. Juli 2021
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Kneubühler
Der Gerichtsschreiber: Störi