Blasphemy Complainant Challenge to Security Deposit Dismissed
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn individual filed a criminal complaint against the authorities of the See/Oberland Prosecutor's Office, alleging blasphemy and abuse of office. The Zurich Cantonal Prosecutor's Office responded on May 11, 2020, explaining why these charges were not substantiated. In response, the individual lodged a complaint against the Prosecutor's Office's decision. On June 18, 2020, the III Criminal Chamber of the Zurich Cantonal Court provided the individual an opportunity to amend the complaint within a seven-day non-extendable deadline and requested a CHF 1,200 security deposit for potential legal costs, stating that failure to comply would result in the dismissal of the appeal. The individual subsequently appealed the court's decision to the Swiss Federal Tribunal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Blasphemy Complainant Challenge to Security Deposit Dismissed: The Zurich Cantonal Prosecutor's Office responded on May 11, 2020, explaining why these charges were not substantiated. In response, the individual lodged a complaint against the Prosecutor's Office's decision. On June 18, 2020, the III Criminal Chamber of the Zurich Cantonal Court provided the individual an opportunity to amend the complaint within a seven-day non-extendable deadline and requested a CHF 1,200 security deposit for potential legal costs, stating that failure to comply would result in the dismissal of the appeal. The individual subsequently appealed the court's decision to the Swiss Federal Tribunal.
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KI-generiertThe appeal was not proceeded with in the simplified procedure because the formal requirements were not met.
No costs are levied for this decision.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_335/2020
Urteil 1. Juli 2020
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Chaix, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich.
Gegenstand
Strafverfahren; Prozesskaution,
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 18. Juni 2020 (UE200215-O/Z1).
Erwägungen:
1. A.________ erhob gegen die "Verantwortlichen der Staatsanwaltschaft See/Oberland" Strafanzeige wegen Blasphemie und Amtsmissbrauchs. Die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich legte ihr mit Schreiben vom 11. Mai 2020 dar, weshalb die genannten Tatbestände nicht erfüllt seien und kein Tatverdacht gegen die Verantwortlichen der Staatsanwaltschaft See/Oberland vorliegen würde. A.________ erhob gegen das Schreiben der Oberstaatsanwaltschaft vom 11. Mai 2020 Beschwerde. Die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich gab ihr mit Verfügung vom 18. Juni 2020 Gelegenheit, ihre Beschwerde innert einer einmaligen, nicht erstreckbaren Nachfrist von sieben Tagen zu verbessern. Gleichzeitig forderte die III. Strafkammer A.________ auf, innert 30 Tagen zur Deckung der allfällig sie treffenden Prozesskosten eine Prozesskaution von einstweilen Fr. 1'200.-- zu leisten, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde.
2. A.________ führt mit Eingabe vom 28. Juni 2020 Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügung der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe.
Die Beschwerdeführerin setzt sich überhaupt nicht mit der Begründung der III. Strafkammer auseinander. Sie vermag mit ihren nicht sachbezogenen Ausführungen nicht ansatzweise aufzuzeigen, inwiefern die Verfügung der III. Strafkammer rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.
4. Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Oberstaatsanwalt-schaft des Kantons Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 1. Juli 2020
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Chaix
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli