Defendant's Appeal Dismissed for Failure to Meet Substantive Legal Requirements for Justification
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint by an individual against a decision made by the Appellationsgericht of Basel-Stadt regarding a request for the recusal of a judge during an ongoing criminal appeal concerning a conviction for fraud. The individual had filed a recusal request against the presiding judge in January 2018, which was dismissed by the court in May 2018. Subsequently, the individual submitted a complaint in July 2018, arguing that no judges involved in prior proceedings should participate in the case's evaluation. However, the complaint was found to lack adequate grounds and specificity in addressing the alleged legal violations by the earlier decision, leading to it not being admissible.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 66 BGG, Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Defendant's Appeal Dismissed for Failure to Meet Substantive Legal Requirements for Justification: The individual had filed a recusal request against the presiding judge in January 2018, which was dismissed by the court in May 2018. Subsequently, the individual submitted a complaint in July 2018, arguing that no judges involved in prior proceedings should participate in the case's evaluation. However, the complaint was found to lack adequate grounds and specificity in addressing the alleged legal violations by the earlier decision, leading to it not being admissible.
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KI-generiertThe appeal was not entertained due to the evident violation of the duty to substantiate the appeal.
The decision waived the collection of costs as an exception.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_328/2018
Urteil vom 19. Juli 2018
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Karlen, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Störi.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Dreiergericht, Bäumleingasse 1, 4051 Basel.
Gegenstand
Strafverfahren; Ausstand,
Beschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, Dreiergericht, vom 18. Mai 2018 (DG.2018.4).
Erwägungen:
A.________ hat am 22. November 2016 Berufung gegen seine erstinstanzliche Verurteilung wegen Betrugs erklärt. Am 25. Januar 2018 reichte er ein Ausstandsgesuch gegen die Instruktionsrichterin, Appellationsgerichtspräsidentin Liselotte Henz, ein. Am 18. Mai 2018 wies das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt das Ausstandsgesuch ebenso wie den Antrag auf Einsetzung eines ausserkantonalen Gerichts für dessen Beurteilung ab, soweit es darauf eintrat.
A.________ reicht mit Eingabe vom 4. Juli 2018 (Postaufgabe) Beschwerde gegen diesen Appellationsgerichtsentscheid ein und verlangt, dass an deren Beurteilung keine Richter und Gerichtsschreiber mitwirken, die bereits an seinen früheren Verfahren beteiligt waren. Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.
Der Beschwerdeführer stellt keinen Antrag und setzt sich mit dem angefochtenen Entscheid nicht sachgerecht auseinander. Er legt, was einzig zulässig ist, in der Beschwerdeschrift selber unter Verletzung seiner gesetzlichen Begründungspflicht ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ; BGE 134 II 244 E. 2.1; 133 II 396 E. 3.2; Urteil 1C_486/2014 vom 27. April 2016 E. 1.4) nicht dar, inwiefern der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt, und das ist auch nicht ersichtlich. Auf die Beschwerde ist daher wegen Verletzung der Begründungspflicht nicht einzutreten, und zwar, da der Begründungsmangel offensichtlich ist, im vereinfachten Verfahren. Ausnahmsweise kann auf die Erhebung von Kosten verzichtet werden ( Art. 66 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Dreiergericht, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. Juli 2018
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Karlen
Der Gerichtsschreiber: Störi