Appeal Inadmissibility Due to Defective Formal Requirements and Lack of Legal Substance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a complaint against a decision by the Zurich-Limmat State Prosecutor's Office, which had declined to pursue a case. The individual appealed this decision to the Higher Court of the Canton of Zurich, which required them to amend their complaint and pay a court fee, threatening non-consideration if these conditions were not met. The individual submitted an incomplete handwritten appeal and a faulty USB stick to the Federal Tribunal, requesting an extension to correct the shortcomings. However, the Swiss Federal Tribunal informed the individual that legal deadlines cannot be extended, and the court filings did not meet the necessary legal requirements for consideration.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 1 und 4 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 45 Abs. 1 BGG, Art. 46 Abs. 1 BGG; Appeal Inadmissibility Due to Defective Formal Requirements and Lack of Legal Substance: The individual appealed this decision to the Higher Court of the Canton of Zurich, which required them to amend their complaint and pay a court fee, threatening non-consideration if these conditions were not met. The individual submitted an incomplete handwritten appeal and a faulty USB stick to the Federal Tribunal, requesting an extension to correct the shortcomings. However, the Swiss Federal Tribunal informed the individual that legal deadlines cannot be extended, and the court filings did not meet the necessary legal requirements for consideration.
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KI-generiertCited in the reasoning to calculate the deadline by considering that January 10, 2021, was a Sunday, which affects the appeal deadline.
Cited in the reasoning to explain why submitting a USB stick does not meet the formal requirements for filing an appeal.
The appeal was not admitted due to failure to meet the content requirements stipulated by this article.
Cited in the reasoning regarding the suspension of deadlines.
Cited in the reasoning to calculate the appeal deadline.
Cited in the reasoning to calculate the appeal deadline.
Although the dispositive states 'Es werden keine Kosten erhoben' (No costs shall be levied), the general rule for costs, Art. 66 LTF, is often contextually implied or generally applied when costs are explicitly addressed in the dispositive, even if the specific article is not explicitly numbered '2. Es werden keine Kosten erhoben' in conjunction with Art. 66 al. 1 LTF, it is the standard provision for cost allocation when costs are addressed. In this specific case, since the dispositive only states '2. Es werden keine Kosten erhoben,' and does not explicitly cite Art. 66 or Art. 65 LTF, no cost provision will be included unless explicitly cited. *Self-Correction: Based strictly on the exclusion rule, only explicitly cited provisions in the numbered orders are included. Since '2. Es werden keine Kosten erhoben' does not cite 'Art. 66' or similar, it is excluded, even though it's about costs.*
Stated as the legal basis allowing the appeal against the decision of the Cantonal Court of last instance in a criminal matter.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_32/2021
Urteil vom 8. Februar 2021
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Chaix, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Störi.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Obergericht des Kantons Zürich,
III. Strafkammer, Präsident,
Hirschengraben 15, Postfach 2401, 8021 Zürich.
Gegenstand
Strafverfahren; Prozesskaution,
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts
des Kantons Zürich, III. Strafkammer, Präsident,
vom 23. November 2020 (UE200363-O/Z1).
Erwägungen:
1. A.________ erhob gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 19. Oktober 2020 Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich. Dieses setzte ihm mit Verfügung vom 23. November 2020 eine nicht erstreckbare Nachfrist von fünf Tagen zur Verbesserung der Beschwerdeschrift und eine Frist von 30 Tagen zur Bezahlung einer Prozesskaution von Fr. 2'000.- an, unter der Androhung, bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht einzutreten.
Mit Eingabe vom 4. Januar 2021, bestehend aus einer handschriftlichen Seite und einem unleserlichen USB-Stick, erhebt A.________ Beschwerde gegen diese obergerichtliche Verfügung und ersucht um eine Nachfrist für die Verbesserung seiner Beschwerde.
Am 5. Januar 2021 wurde A.________ vom Bundesgericht mitgeteilt, dass gesetzliche Fristen nicht erstreckbar sind und ihm deshalb keine Nachfrist eingeräumt werden kann.
Mit Eingabe vom 20. Januar 2021 reichte A.________ einen weiteren USB-Stick ein.
Vernehmlassungen wurde keine eingeholt.
2. Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer strafrechtlichen Angelegenheit. Dagegen steht die Beschwerde nach Art. 78 ff. BGG offen. Es ist allerdings Sache des Beschwerdeführers, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt ( BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen).
Die angefochtene Verfügung wurde vom Beschwerdeführer am 25. November 2020 entgegengenommen, womit die 30-tägige Beschwerdefrist am 26. November 2020 zu laufen begann und, unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes, am 11. Januar 2021 endete, da es sich beim 10. Januar 2021 um einen Sonntag handelt ( Art. 44 Abs. 1, Art. 45 Abs. 1, Art. 46 Abs. 1 und Art. 100 Abs. 1 BGG ).
Die Eingabe vom 4. Januar 2021 ist somit innert Frist erfolgt, genügt aber den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht einmal ansatzweise, enthält sie doch weder einen Antrag noch eine Begründung, weshalb die angefochtene Verfügung bundesrechtswidrig sein könnte. Der eingereichte USB-Stick ist unleserlich, was dem Beschwerdeführer auch bewusst war, schreibt er doch selber, bei dessen Ladung sei ein Fehler aufgetreten.
Die Eingabe vom 20. Januar 2021 erfolgte nach Ablauf der Rechtsmittelfrist und kann daher von vornherein nicht berücksichtigt werden. Auf jeden Fall aber genügt die Einreichung eines USB-Sticks den gesetzlichen Formerfordernissen für die Erhebung einer Beschwerde beim Bundesgericht ohnehin nicht ( Art. 42 Abs. 1 und 4 BGG ).
Damit ist auf die Beschwerde wegen Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Kosten ausnahmsweise verzichtet werden kann.
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, Präsident, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 8. Februar 2021
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Chaix
Der Gerichtsschreiber: Störi