Federal Supreme Court Dismisses Appeal Against Security Deposit for Criminal Proceedings Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who appealed against a decision made by the Zurich-Sihl public prosecutor's office regarding the discontinuation of a criminal investigation. Following the appeal, the III Criminal Chamber of the Zurich Court ordered the individual to pay a process deposit of CHF 1,800 to cover potential legal costs within a specified timeframe, failing which the court would not consider the appeal. The individual subsequently filed a complaint regarding this requirement but did not demonstrate how the imposition of the deposit violated any legal rights or was unlawful. Consequently, the court found the complaint did not meet the necessary legal criteria for consideration, leading to the rejection of both the appeal and a request for free legal assistance.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 383 StPO, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Against Security Deposit for Criminal Proceedings Appeal: Following the appeal, the III Criminal Chamber of the Zurich Court ordered the individual to pay a process deposit of CHF 1,800 to cover potential legal costs within a specified timeframe, failing which the court would not consider the appeal. The individual subsequently filed a complaint regarding this requirement but did not demonstrate how the imposition of the deposit violated any legal rights or was unlawful. Consequently, the court found the complaint did not meet the necessary legal criteria for consideration, leading to the rejection of both the appeal and a request for free legal assistance.
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KI-generiertThe appeal was not admitted in the simplified procedure because it did not meet the formal requirements.
The request for legal aid was denied because the case was meritless.
No costs were levied in the decision.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1B_313/2016
Urteil vom 12. September 2016
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
B.________,
Beschwerdegegner,
Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl.
Gegenstand
Strafverfahren; Prozesskaution,
Beschwerde gegen die Verfügung vom 16. Juni 2016 des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, Präsidentin i.V.
Erwägungen:
1. A.________ erhob gegen die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl vom 20. April 2016 Beschwerde. Die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich forderte sie mit Verfügung vom 16. Juni 2016 auf, innert 30 Tagen zur Deckung der allfällig sie treffenden Prozesskosten eine Prozesskaution im Sinne von Art. 383 StPO von Fr. 1'800.-- zu leisten, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde.
2. Mit Eingabe vom 13. Juli 2016 (Postaufgabe 17. August 2016) führt A.________ Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügung der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen die gerügten Grundrechte verstossen soll.
Die Beschwerdeführerin macht hauptsächlich Ausführungen zum zürcherischen Ermächtigungsverfahren und zum Verfahren vor der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl. Die Beschwerdeführerin, die nicht geltend macht, dass sie im Beschwerdeverfahren gegen die Einstellungsverfügung ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt hätte, legt nicht dar, inwiefern die Auferlegung einer Prozesskaution im Sinne von Art. 383 StPO rechtswidrig sein sollte. Aus der Beschwerde ergibt sich somit nicht, inwiefern die Verfügung der III. Strafkammer rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.
4. Angesichts der Aussichtslosigkeit des Verfahrens ist dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht zu entsprechen ( Art. 64 BGG ). Auf eine Kostenauflage kann indessen verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Es werden keine Kosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, Präsidentin i.V., schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 12. September 2016
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Fonjallaz
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli