Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1B_31/2019 KI-generiert

Challenge to Procedural Bond Requirement for Criminal Appeal

Geschäftsnummer 1B_31/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant filed an appeal on December 10, 2018, against a decision by the Public Prosecutor's Office of See/Oberland dated December 5, 2018, regarding the non-initiation of proceedings. The III Criminal Chamber of the Higher Court of the Canton of Zurich required her to pay a procedural security deposit of CHF 1,500 by January 31, 2019, to proceed with the appeal. On January 15, 2019, the complainant further appealed this requirement to the Swiss Federal Tribunal, contesting the need for this deposit as per the court's procedural rules. However, the complaint did not meet the formal requirements necessary for consideration by the Federal Tribunal.

Legislator-Regeste

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Art. 383 Abs. 1 StPO, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 383 StPO, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Challenge to Procedural Bond Requirement for Criminal Appeal: The III Criminal Chamber of the Higher Court of the Canton of Zurich required her to pay a procedural security deposit of CHF 1,500 by January 31, 2019, to proceed with the appeal. On January 15, 2019, the complainant further appealed this requirement to the Swiss Federal Tribunal, contesting the need for this deposit as per the court's procedural rules. However, the complaint did not meet the formal requirements necessary for consideration by the Federal Tribunal.

Schlagwörter

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Strafverfahren Prozesskaution Prozessvoraussetzung Strafverfolgung Obligation Verfassung Rechtsvorschlag Hinterlegung einer Sicherheitsleistung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was not admitted because it did not meet the formal requirements, leading to a non-entry into proceedings under this simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The decision ruled that no court costs should be levied.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1B_31/2019

Urteil vom 17. Januar 2019

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Chaix, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Staatsanwaltschaft See/Oberland.

Gegenstand

Strafverfahren; Prozesskaution,

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts

des Kantons Zürich, III. Strafkammer,

vom 31. Dezember 2018 (UE180325-O/Z1).

Erwägungen:

1. A.________ erhob mit Eingabe vom 10. Dezember 2018 Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft See/Oberland vom 5. Dezember 2018. Die Verfahrensleitung der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich forderte sie mit Verfügung vom 31. Dezember 2018 auf, innert 30 Tagen eine Prozesskaution im Sinne von Art. 383 Abs. 1 StPO von Fr. 1'500.-- zu leisten, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde.

2. Mit Eingabe vom 15. Januar 2019 (Postaufgabe 16. Januar 2019) führt A.________ Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügung der Verfahrensleitung der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe.

Die Beschwerdeführerin, die keinen zulässigen Beschwerdegrund nennt, vermag mit ihren Ausführungen nicht ansatzweise aufzuzeigen, inwiefern die von der III. Strafkammer geforderte Sicherheitsleistung im Sinne von Art. 383 StPO rechts- bzw. verfassungswidrig sein sollte. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.

4. Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Staatsanwaltschaft See/Oberland und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 17. Januar 2019

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Chaix

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli