Appeal Dismissed for Lack of Stated Grounds
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who contested the extension of their pretrial detention by a regional court. Initially, the detention was extended for an additional three months, prompting the individual to file a complaint against this decision. The higher court upheld the extension, stating that all legal requirements were met. Subsequently, the individual submitted a further complaint to the Federal Tribunal but failed to specify valid grounds for challenging the higher court's reasoning or decision, leading to the Federal Tribunal's dismissal of the complaint due to insufficient compliance with legal formalities.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Lack of Stated Grounds: Initially, the detention was extended for an additional three months, prompting the individual to file a complaint against this decision. The higher court upheld the extension, stating that all legal requirements were met. Subsequently, the individual submitted a further complaint to the Federal Tribunal but failed to specify valid grounds for challenging the higher court's reasoning or decision, leading to the Federal Tribunal's dismissal of the complaint due to insufficient compliance with legal formalities.
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KI-generiertThe appeal was decided through the simplified procedure because the formal defect was obvious.
The decision states that no costs are to be levied for the Federal Tribunal proceedings.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_302/2017
Urteil vom 19. Juli 2017
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Merkli, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft Baden,
Täfernhof, Mellingerstrasse 207, 5405 Dättwil.
Gegenstand
Verlängerung der Untersuchungshaft,
Beschwerde gegen den Entscheid vom 13. Juli 2017 des Obergerichts des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen.
In Erwägung,
dass das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau mit Verfügung vom 29. Juni 2017 die Untersuchungshaft gegen A.________ um drei Monate bis zum 1. Oktober 2017 verlängerte;
dass die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau die von A.________ gegen die Verlängerung der Untersuchungshaft erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 13. Juli 2017 abwies, da insgesamt sämtliche Voraussetzungen für die vom Zwangsmassnahmengericht verfügte Verlängerung der Untersuchungshaft erfüllt seien;
dass A.________ mit Schreiben vom 15. Juli 2017 (Postaufgabe 17. Juli 2017) Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügung der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau führt;
dass A.________ keine Beschwerdegründe nennt und nicht darlegt, inwiefern die Begründung der Beschwerdekammer, die zur Abweisung der Beschwerde führte, bzw. der Entscheid der Beschwerdekammer selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein sollte;
dass die Beschwerde somit den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68) nicht zu genügen vermag, weshalb auf sie nicht einzutreten ist;
dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann;
dass davon abgesehen werden kann, für das bundesgerichtliche Verfahren Kosten zu erheben ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Baden, dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, und Rechtsanwalt Alexander Schawalder schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. Juli 2017
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Merkli
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli