Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1B_296/2011 KI-generiert

Lifeguard Assault Appeal Inadmissible Due to Insufficient Legal Substantiation

Geschäftsnummer 1B_296/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a conflict that occurred on September 14, 2010, at a swimming pool between a lifeguard and a patron, leading the patron to file a criminal complaint alleging assault. Following the initiation of the investigation, the relevant authority decided to terminate the inquiry in January 2011. The patron contested this decision, but the appellate court upheld the termination in May 2011. Subsequently, the patron submitted an appeal to the Federal Tribunal. However, the appeal was deemed insufficient as it failed to identify any valid legal grounds for reconsideration, resulting in the Tribunal not addressing the appeal further.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Lifeguard Assault Appeal Inadmissible Due to Insufficient Legal Substantiation: Following the initiation of the investigation, the relevant authority decided to terminate the inquiry in January 2011. The patron contested this decision, but the appellate court upheld the termination in May 2011. Subsequently, the patron submitted an appeal to the Federal Tribunal. However, the appeal was deemed insufficient as it failed to identify any valid legal grounds for reconsideration, resulting in the Tribunal not addressing the appeal further.

Schlagwörter

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Strafverfahren, Einstellung der Untersuchung Strafanzeige verfassungsrechtliche Rüge ungenügend begründete Rüge versuchte einfache Körperverletzung gesetzlicher Anspruch sexuelle Nötigung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entered upon (Nicht eintreten) because the deficiency in the grounds for appeal was obvious, allowing a decision under the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied to rule that no court costs shall be imposed.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1B_296/2011

Urteil vom 16. Juni 2011

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Y.________,

Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanwalt Markus Fässler,

Statthalteramt des Bezirkes Horgen, Seestrasse 124, 8810 Horgen.

Gegenstand

Strafverfahren, Einstellung der Untersuchung,

Beschwerde gegen die Verfügung vom 12. Mai 2011 des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer.

Erwägungen:

1. Am 14. September 2010 kam es im Hallenbad Wädenswil zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Bademeister Y.________ und dem Badegast X.________. Deswegen erstattete X.________ mit Eingaben vom 15. und 17. September 2010 Strafanzeige wegen Tätlichkeiten und stellte am 12. Oktober 2010 einen entsprechenden Strafantrag. Das Statthalteramt des Bezirkes Horgen stellte in der Folge mit Verfügung vom 27. Januar 2011 das Untersuchungsverfahren ein. Dagegen erhob X.________ Beschwerde, welche die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich mit Verfügung vom 12. Mai 2011 abwies.

2. X.________ führt gegen die Verfügung der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich mit Eingabe vom 10. Juni 2011 Beschwerde in Strafsachen. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe.

Der Beschwerdeführer, der keinen zulässigen Beschwerdegrund nennt, beanstandet die angefochtene Verfügung auf ganz allgemeine, appellatorische Weise. Er legt dabei nicht im Einzelnen dar, inwiefern die Begründung, die zur Abweisung seiner Beschwerde führte, bzw. die Verfügung selber im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt daher den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ; vgl. in diesem Zusammenhang BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht, weshalb auf sie nicht einzutreten ist. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.

4. Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Statthalteramt des Bezirkes Horgen und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 16. Juni 2011

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Fonjallaz Pfäffli