Failure to Specify Grounds for Appeal in Criminal Matter
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn individual, referred to as A.________, filed a criminal complaint on April 29, 2020, against a decision made by the Obergericht of the Canton of Schaffhausen on April 24, 2020. However, the complaint did not include the contested decision and lacked any substantiated legal grounds indicating how the decision might have violated the law. A.________ mentioned an intention to supplement the complaint, but no further submissions were received within the appeal period. As a result, the Swiss Federal Tribunal decided not to consider the appeal due to non-compliance with the formal requirements.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Failure to Specify Grounds for Appeal in Criminal Matter: However, the complaint did not include the contested decision and lacked any substantiated legal grounds indicating how the decision might have violated the law. A.________ mentioned an intention to supplement the complaint, but no further submissions were received within the appeal period. As a result, the Swiss Federal Tribunal decided not to consider the appeal due to non-compliance with the formal requirements.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not admitted to proceedings based on the simplified procedure rule.
The court ruled not to impose costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_295/2020
Urteil vom 19. Juni 2020
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Chaix, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Obergericht des Kantons Schaffhausen.
Gegenstand
Strafverfahren,
Beschwerde gegen einen Entscheid
des Obergerichts des Kantons Schaffhausen.
Erwägungen:
1. A.________ erhob mit Eingabe vom 29. April 2020 Beschwerde in Strafsachen gegen einen Entscheid des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 24. April 2020. Der angefochtene Entscheid lag der Beschwerde nicht bei. A.________ kündigte in seiner Eingabe an, dass er seine Beschwerde noch ergänzen werde. In der Folge ging während der noch laufenden Beschwerdefrist keine weitere Eingabe von A.________ mehr ein. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
2. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe.
Der Beschwerdeführer nennt in seiner Eingabe vom 29. April 2020 keinen zulässigen Beschwerdegrund und legt nicht ansatzweise dar, inwiefern der von ihm angefochtene Entscheid des Obergerichts rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.
3. Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Schaffhausen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. Juni 2020
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Chaix
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli