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1B_292/2019 KI-generiert

On May 6, 2019, the Regional Prosecutor's Office Bern-Mittelland declined to pursue a criminal case initiated by a complainant against two individuals alleging "kidnapping, imprisonment, etc." The complainant appealed this decision to the Higher Court of the Canton of Bern, which on May 29, 2019, rejected the complainant's implicit request for free legal aid and set a deadline for a security deposit of CHF 600, warning that failure to pay would result in the dismissal of the appeal

Geschäftsnummer 1B_292/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum

Legislator-Zusammenfassung

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On May 6, 2019, the Regional Prosecutor's Office Bern-Mittelland declined to pursue a criminal case initiated by a complainant against two individuals alleging "kidnapping, imprisonment, etc." The complainant appealed this decision to the Higher Court of the Canton of Bern, which on May 29, 2019, rejected the complainant's implicit request for free legal aid and set a deadline for a security deposit of CHF 600, warning that failure to pay would result in the dismissal of the appeal. On June 9, 2019, the complainant filed an objection against this ruling, but the submission was deemed insufficient to demonstrate any federal law violation by the disputed decision, resulting in the appeal not being considered further.

Legislator-Regeste

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On May 6, 2019, the Regional Prosecutor's Office Bern-Mittelland declined to pursue a criminal case initiated by a complainant against two individuals alleging "kidnapping, imprisonment, etc." The complainant appealed this decision to the Higher Court of the Canton of Bern, which on May 29, 2019, rejected the complainant's implicit request for free legal aid and set a deadline for a security deposit of CHF 600, warning that failure to pay would result in the dismissal of the appeal: Am 6. Mai 2019 hat die Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland ein von A.________ gegen B.________ und C.________ wegen "Entführung, Einkerkerung etc." angestrengtes Strafverfahren nicht an die Hand genommen. Dagegen erhob A.________ Beschwerde beim Obergericht des Kantons Bern.

Schlagwörter

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Strafverfahren Sicherheitsleistung unentgeltliche Rechtspflege Strafanzeige Privatstrafklage Beschwerdelegitimation Rückzug des Rechtsbegehrens Rechtsvorschlag
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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1B_292/2019

Urteil vom 20. Juni 2019

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Chaix, Präsident,

Gerichtsschreiber Störi.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern.

Gegenstand

Strafverfahren; Sicherheitsleistung,

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts

des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen,

vom 29. Mai 2019 (BK 19 249 MOR).

Erwägungen:

Am 6. Mai 2019 hat die Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland ein von A.________ gegen B.________ und C.________ wegen "Entführung, Einkerkerung etc." angestrengtes Strafverfahren nicht an die Hand genommen. Dagegen erhob A.________ Beschwerde beim Obergericht des Kantons Bern.

Am 29. Mai 2019 wies die Präsidentin der Beschwerdekammer das sinngemässe Gesuch von A.________ um unentgeltliche Rechtspflege ab und setzte ihm eine Frist von 30 Tagen für die Bezahlung einer Sicherheit von Fr. 600.-- an, unter der Androhung, bei Säumnis auf die Beschwerde nicht einzutreten.

Mit Eingabe vom 9. Juni 2019 erhebt A.________ "Einsprache" gegen diese obergerichtliche Verfügung. Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.

Die Ausführungen des Beschwerdeführers enthalten keinen Antrag, lassen den gebotenen Anstand weitgehend vermissen und gehen an der Sache vorbei; daraus ergibt sich nicht, inwiefern der angefochtene Entscheid bundesrechtswidrig sein könnte, und das ist auch nicht ersichtlich. Auf die Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Kosten zu verzichten ist.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 20. Juni 2019

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Chaix

Der Gerichtsschreiber: Störi