Appeal Regarding Denial of Access to Criminal Case Files
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual requested access to case files from a concluded criminal procedure, which had been finalized with a binding judgment. The appellate court denied the request, stating that there was no evident legal interest to review the files. Subsequently, the individual lodged a complaint with the Federal Tribunal challenging this denial. However, the individual failed to provide valid grounds for the appeal, as required by law, and did not sufficiently demonstrate how the appellate court's decision violated legal provisions. Due to these deficiencies, the Federal Tribunal decided not to pursue the complaint further.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Regarding Denial of Access to Criminal Case Files: The appellate court denied the request, stating that there was no evident legal interest to review the files. Subsequently, the individual lodged a complaint with the Federal Tribunal challenging this denial. However, the individual failed to provide valid grounds for the appeal, as required by law, and did not sufficiently demonstrate how the appellate court's decision violated legal provisions. Due to these deficiencies, the Federal Tribunal decided not to pursue the complaint further.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to decide on the appeal through the simplified procedure due to the obvious deficiency in the grounds for appeal.
Used to deny the application for free legal aid because the appeal saw no prospect of success.
Used to waive the imposition of court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1B_287/2010
Urteil vom 23. September 2010
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Féraud, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
X.________, Beschwerdeführer,
gegen
Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Statthalterin, Bäumleingasse 1, 4051 Basel.
Gegenstand
Akteneinsicht,
Beschwerde gegen die Verfügung vom 13. August 2010 des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, Statthalterin.
Erwägungen:
1. Das Appellationsgericht Basel-Stadt wies mit Verfügung vom 13. August 2010 ein von X.________ gestelltes Gesuch um Akteneinsicht ab. Das Strafverfahren sei mit einem rechtskräftigen Urteil abgeschlossen worden und ein rechtliches Interesse, in die Akten dieses Verfahrens Einsicht zu nehmen, sei nicht erkennbar.
2. Gegen die Verfügung des Appellationsgerichts Basel-Stadt führt X.________ mit Eingabe vom 29. August 2010 Beschwerde beim Bundesgericht. Das Appellationsgericht beantragt Abweisung der Beschwerde, verzichtet indessen auf die Einreichung einer Stellungnahme.
3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe.
Der Beschwerdeführer nennt keinen zulässigen Beschwerdegrund und legt nicht dar, inwiefern das Appellationsgericht Basel-Stadt Recht im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG verletzt haben sollte, als es das Gesuch um Akteneinsicht abwies. Mangels einer genügenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.
4. Angesichts der Aussichtslosigkeit des Verfahrens ist dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht zu entsprechen ( Art. 64 BGG ). Auf eine Kostenauflage kann indessen verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Es werden keine Kosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Statthalterin, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. September 2010
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Féraud Pfäffli