Federal Supreme Court Dismisses Appeal Due to Missed Deadline for Defense Counsel Revocation Challenge
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who contested the decision made by the public prosecutor's office to revoke their appointed legal defense. The individual filed a complaint against this decision, which was subsequently rejected by the appellate court. Later, the individual appealed to the Federal Court, but their appeal was deemed inadmissible due to it being filed outside the stipulated 30-day deadline after the decision was communicated. As a result, the Federal Court did not consider the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Due to Missed Deadline for Defense Counsel Revocation Challenge: The individual filed a complaint against this decision, which was subsequently rejected by the appellate court. Later, the individual appealed to the Federal Court, but their appeal was deemed inadmissible due to it being filed outside the stipulated 30-day deadline after the decision was communicated. As a result, the Federal Court did not consider the appeal.
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was decided in the simplified procedure because the late filing was obvious.
The decision explicitly states that no costs shall be levied.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_281/2018
Urteil vom 20. Juni 2018
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Merkli, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Thurgau,
Marktplatz, St. Gallerstrasse 17, 8510 Frauenfeld.
Gegenstand
Widerruf der amtlichen Verteidigung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 3. Mai 2018 (SW.2018.29).
Erwägungen:
1. Die Staatsanwaltschaft Frauenfeld widerrief mit Verfügung vom 6. März 2018 die angeordnete amtliche Verteidigung von A.________. Dagegen erhob A.________ Beschwerde, welche das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 3. Mai 2018 abwies, soweit es darauf eintrat.
2. A.________ führt mit Eingabe vom 9. Juni 2018 (Postaufgabe 10. Juni 2018) Beschwerde in Strafsachen gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 3. Mai 2018. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
3. Nach Art. 100 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde innert 30 Tagen nach Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen. Diese gesetzliche Frist ist nicht erstreckbar ( Art. 47 Abs. 1 BGG ).
Der Entscheid des Obergerichts vom 3. Mai 2018 ist dem Beschwerdeführer gemäss Sendungsinformation der Post am 9. Mai 2018 zugestellt worden. Die Beschwerdefrist begann somit am 10. Mai 2018 zu laufen und endete am 8. Juni 2018. Die Eingabe vom 9. Juni 2018, welche am 10. Juni 2018 der Post übergeben wurde, ist somit nach Ablauf der 30-tägigen Beschwerdefrist und damit verspätet aufgegeben worden. Auf die Beschwerde ist demnach wegen verspäteter Einreichung nicht einzutreten. Der genannte Mangel ist offensichtlich, weshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG über die Beschwerde entschieden werden kann.
4. Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft des Kantons Thurgau und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 20. Juni 2018
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Merkli
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli