Complainant's Appeal Regarding Refusal to Process Criminal Complaint Dismissed for Failure to Challenge Jurisdiction
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by an individual who sought criminal charges and damages against several political figures and their associates. The local court dismissed the complaint without further consideration. The individual subsequently appealed this decision, challenging both the dismissal and the impartiality of the involved magistrates, requesting the case be handed over to an impartial investigator and that certain procedural rights be granted. The higher court assessed whether the lower court had violated federal law in its dismissal. However, the appeal was dismissed due to the individual's failure to adequately address the jurisdictional issues raised in the court's decision.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 66 al. 1 LTF; Complainant's Appeal Regarding Refusal to Process Criminal Complaint Dismissed for Failure to Challenge Jurisdiction: The local court dismissed the complaint without further consideration. The individual subsequently appealed this decision, challenging both the dismissal and the impartiality of the involved magistrates, requesting the case be handed over to an impartial investigator and that certain procedural rights be granted. The higher court assessed whether the lower court had violated federal law in its dismissal. However, the appeal was dismissed due to the individual's failure to adequately address the jurisdictional issues raised in the court's decision.
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KI-generiertThe decision not to enter upon the appeal was made using the simplified procedure.
The appeal was rejected because the appellant failed to comply with the legal requirement to substantiate the appeal regarding the court's decision on jurisdiction/forwarding obligation.
Used implicitly as the decision waived the collection of court costs in exceptional circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_272/2018
Urteil vom 13. Juni 2018
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Merkli, Präsident,
Gerichtsschreiber Störi.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Kantonsgericht des Kantons Wallis, I. Strafrechtliche Abteilung, Justizgebäude, rue Mathieu Schiner 1, 1950 Sitten.
Gegenstand
Unzuständigkeit/Weiterführungspflicht,
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts des Kantons Wallis, I. Strafrechtliche Abteilung,
vom 4. Mai 2018 (P1 18 24).
Erwägungen:
Mit Entscheid vom 4. Mai 2018 trat das Kantonsgericht Wallis auf die als "Strafantrag und Schadenersatzklage gegen CVP Frau B.________ (Nationalrätin) und ihren Kanzleipartner C.________ sowie gegen D._________ (Ständerat) und dessen Partner E.________ und F.________" betitelte Eingabe von A.________ vom 28. April 2018 nicht ein und lehnte es ab, sie weiterzuleiten.
Mit "Einsprache" vom 7. Juni 2018 beantragt A.________, diesen Entscheid des Kantonsgerichts zu annullieren, die Befangenheit der Walliser Magistrate zu bestätigen und die vorliegende Klage einem neutralen Ermittler zu übergeben. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragt sie, alle Protagonisten zu einer kontradiktorischen Auseinandersetzung einzuladen und ihr unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren. Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.
Im angefochtenen Entscheid ist das Kantonsgericht auf eine Eingabe der Beschwerdeführerin nicht eingetreten und hat sie auch nicht weitergeleitet. Thema des bundesgerichtlichen Verfahrens kann daher nur sein, ob es dadurch Bundesrecht verletzt hat oder nicht. Damit setzt sich die Beschwerdeführerin indessen unter Verletzung ihrer gesetzlichen Begründungspflicht ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ; BGE 134 II 244 E. 2.1; 133 II 396 E. 3.2; Urteil 1C_486/2014 vom 27. April 2016 E. 1.4) nicht auseinander, sondern legt vielmehr in weitausholender und teilweise kaum nachvollziehbarer Weise bloss dar, dass sie von den verschiedenen an ihrem Scheidungsverfahren beteiligten Anwälten und Behördemitgliedern - dem "berühmt berüchtigten Walliser Filz" - in den Ruin getrieben worden sei. Dies war indessen nicht Gegenstand des angefochtenen Entscheids, sondern Fragen um die Zuständigkeit, mit denen sich die Beschwerdeführerin nicht befasst, weshalb auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten ist. Auf die Erhebung von Gerichtskosten kann ausnahmsweise verzichtet werden, womit das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege insoweit gegenstandslos geworden ist.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und dem Kantonsgericht des Kantons Wallis, I. Strafrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. Juni 2018
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Merkli
Der Gerichtsschreiber: Störi