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1B_271/2023 KI-generiert

Appeal Concerning Extension of Post-Conviction Detention for Therapeutic Measure

Geschäftsnummer 1B_271/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual (A.________) who was found guilty by the Regional Court of Bern-Mittelland for multiple offenses, including acts of violence and threats against authorities, bodily injury, violations of the Foreign Nationals and Integration Act, obstructing official acts, trespassing, insults, theft, and drug law violations. The individual was sentenced to 14 months of imprisonment, reduced by time already served in pretrial custody. Additionally, a therapeutic measure was ordered prior to the imprisonment, and the individual was placed in preventive detention, initially set for three months, to secure the execution of this therapeutic measure. The individual appealed the decision regarding the therapeutic measure, but the 2nd Criminal Chamber of the Bernese Higher Court confirmed the continuation of the detention due to a strong suspicion of further offenses and flight risk. A.________ then lodged a complaint against this decision with the Swiss Federal Tribunal, which was found inadequate, leading the tribunal to dismiss the complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 59 StGB, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Concerning Extension of Post-Conviction Detention for Therapeutic Measure: The individual was sentenced to 14 months of imprisonment, reduced by time already served in pretrial custody. Additionally, a therapeutic measure was ordered prior to the imprisonment, and the individual was placed in preventive detention, initially set for three months, to secure the execution of this therapeutic measure. The individual appealed the decision regarding the therapeutic measure, but the 2nd Criminal Chamber of the Bernese Higher Court confirmed the continuation of the detention due to a strong suspicion of further offenses and flight risk. A.________ then lodged a complaint against this decision with the Swiss Federal Tribunal, which was found inadequate, leading the tribunal to dismiss the complaint.

Schlagwörter

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Strafverfahren Verlängerung Sicherheitshaft Verlängerung der Untersuchungshaft Strafzumessung therapeutische Massnahme ausländerrechtliche Festhaltung Verhältnismässigkeit der Haft Freiheitsstrafe

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was declared inadmissible under the simplified procedure based on this article because the appellant failed to meet the reasoning requirements.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court decided not to impose costs for the federal court proceedings based on this article.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1B_271/2023

Urteil vom 23. Mai 2023

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Kneubühler, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, Postfach, 3001 Bern.

Gegenstand

Strafverfahren; Verlängerung Sicherheitshaft,

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Bern, 2. Strafkammer, Präsidentin, vom 26. April 2023 (SK 23 177, SK 23 176).

Erwägungen:

1. Das Regionalgericht Bern-Mittelland sprach mit Urteil 1. Februar 2023 A.________ der mehrfach begangenen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, der mehrfach begangenen einfachen Körperverletzung, der mehrfach begangenen Widerhandlungen gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz, der mehrfach begangenen Hinderung einer Amtshandlung, des mehrfach begangenen Hausfriedensbruchs, der Beschimpfung, des mehrfach begangenen Diebstahls und der mehrfach begangenen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 14 Monaten, wobei festgestellt wurde, dass sich der Beschuldigte vom 10. März 2022 bis 1. Februar 2023 im vorzeitigen Strafvollzug befunden habe und dieser an die Freiheitsstrafe angerechnet werde. Sodann ordnete das Regionalgericht eine stationäre therapeutische Massnahme nach Art. 59 StGB an und hielt fest, dass der Vollzug der Massnahme der Freiheitsstrafe vorausgehe. Weiter versetzte das Regionalgericht den Beschuldigten in Sicherheitshaft und legte deren Dauer vorerst auf drei Monate fest. A.________ erhob dagegen, beschränkt auf die Frage der stationären therapeutischen Massnahme, Berufung.

Die 2. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Bern verfügte am 26. April 2023, dass A.________ zwecks Sicherung des Massnahmenvollzugs in Sicherheitshaft verbleibe. Sie bejahte dabei den dringenden Tatverdacht sowie das Vorliegen der besonderen Haftgründe der Flucht- und der Wiederholungsgefahr und erachtete die Sicherheitshaft als verhältnismässig.

2. A.________ führt mit Eingabe vom 16. Mai 2023 (Postaufgabe 17. Mai 2023) Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügung der 2. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Bern. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt.

Der Beschwerdeführer setzt sich nicht mit den Ausführungen der 2. Strafkammer auseinander, welche die Voraussetzungen für die Fortführung der Sicherheitshaft bejahten. Er vermag daher nicht aufzuzeigen, inwiefern die Begründung der 2. Strafkammer bzw. deren Verfügung selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.

4. Ausnahmsweise ist davon abzusehen, für das bundesgerichtliche Verfahren Kosten zu erheben ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, dem Obergericht des Kantons Bern, 2. Strafkammer, Präsidentin, und Rechtsanwältin Angelina Grossenbacher, Burgdorf, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. Mai 2023

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Kneubühler

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli