Lack of Appealable Decision in Security Directorate Matter
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn individual filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on May 15, 2023, challenging the decision of the Security Directorate of the Canton of Zurich dated May 11, 2023. The original issue stemmed from the individual's dissatisfaction with the Directorate's inaction regarding their supervisory complaint from March 14, 2023, over the decision not to pursue further their criminal complaint against an unknown party filed on June 7, 2022. The Federal Tribunal reiterated that it is not an ultimate supervisory body for every issue; it reviews decisions only within the framework of defined legal procedures involving final cantonal decisions or certain federal authorities. The complainant failed to specify which final cantonal decision was being contested, and cited a non-actionable correspondence from the Security Directorate, therefore failing to meet the legal requirements for a valid appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 80 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Lack of Appealable Decision in Security Directorate Matter: The original issue stemmed from the individual's dissatisfaction with the Directorate's inaction regarding their supervisory complaint from March 14, 2023, over the decision not to pursue further their criminal complaint against an unknown party filed on June 7, 2022. The Federal Tribunal reiterated that it is not an ultimate supervisory body for every issue; it reviews decisions only within the framework of defined legal procedures involving final cantonal decisions or certain federal authorities. The complainant failed to specify which final cantonal decision was being contested, and cited a non-actionable correspondence from the Security Directorate, therefore failing to meet the legal requirements for a valid appeal.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not admitted in simplified procedure due to insufficient grounds or lack of a challengeable decision.
No costs are imposed on the appellant, as ordered in the dispositive.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_263/2023
Urteil vom 24. Mai 2023
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Müller, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiberin Sauthier.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer.
Erwägungen:
1. A.________ führt mit Eingabe vom 15. Mai 2023 Beschwerde "gegen den Entscheid der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich mit ihrem Schreiben vom 11. Mai 2023, für ihr Nichteinschreiten im Fall seiner Aufsichtsbeschwerde vom 14. März 2023 gegen den Verzicht auf eine Weiterverfolgung seiner Strafanzeige gegen Unbekannt vom 7. Juni 2022".
2. Wie dem Beschwerdeführer bereits im ihn betreffenden Urteil 1B_30/2023 vom 30. Januar 2023 mitgeteilt wurde, ist das Bundesgericht keine oberste Aufsichtsbehörde, die von Amtes wegen oder auf Anzeige eines Bürgers hin in jeder Sache zum Rechten sehen kann. Es kann nur im Rahmen von gesetzlich genau umschriebenen Verfahren Entscheide letzter kantonaler Instanzen und gewisser Bundesbehörden überprüfen. So ist die Beschwerde in Strafsachen zulässig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen ( Art. 80 Abs. 1 BGG ). In einer Beschwerde muss der Beschwerdeführer gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG den angefochtenen Entscheid bezeichnen und andererseits darlegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt.
Der Eingabe des Beschwerdeführers kann nicht entnommen werden, gegen welchen kantonal letztinstanzlichen Entscheid sich seine Beschwerde überhaupt richten soll. Soweit er sich auf ein Schreiben der Sicherheitsdirektion vom 11. Mai 2023 bezieht, stellt dieses jedenfalls kein nach dem Gesetz anfechtbarer Entscheid dar. Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht. Auf die Beschwerde ist somit im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG mangels einer genügenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG bzw. mangels eines anfechtbaren Entscheids nicht einzutreten.
3. Auf eine Kostenauflage ist ausnahmsweise zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 24. Mai 2023
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Müller
Die Gerichtsschreiberin: Sauthier