Appeal Inadmissible Due to Failure to Meet Formal Requirements and Expiry of Appeal Period
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, a party filed a complaint against a decision made by an appellate court concerning access to case documents in a criminal proceeding. The complaint was submitted after the statutory deadline for submission had clearly passed. Furthermore, the complaining party failed to provide a legal basis or justification for claiming that the appellate court's decision was unlawful or unconstitutional. As a result, the involved court determined that the complaint did not meet the necessary legal requirements to proceed and chose to dismiss it without further examination of additional entry conditions.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 64 LTF; Appeal Inadmissible Due to Failure to Meet Formal Requirements and Expiry of Appeal Period: The complaint was submitted after the statutory deadline for submission had clearly passed. Furthermore, the complaining party failed to provide a legal basis or justification for claiming that the appellate court's decision was unlawful or unconstitutional. As a result, the involved court determined that the complaint did not meet the necessary legal requirements to proceed and chose to dismiss it without further examination of additional entry conditions.
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KI-generiertCited in the reasoning as a formal requirement for the appeal which was not met.
Used to decide on the appeal in the simplified procedure because the formal defect was obvious.
Cited in the reasoning as a formal requirement for the appeal which was not met.
While the reasoning mentions that no costs are raised, there is no explicit citation of Art. 64 LTF (legal aid) in the dispositive.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (3)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1B_262/2012
Urteil vom 31. Mai 2012
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.
Verfahrensbeteiligte
X.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Matthias Gröpper,
gegen
1. Y.________, vertreten durch Rechtsanwalt
Dr. Stefan Flachsmann,
2. Z.________, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter Hauser,
Beschwerdegegner,
Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich,
Weststrasse 70, Postfach 9717, 8036 Zürich.
Gegenstand
Strafverfahren; Akteneinsicht,
Beschwerde gegen den Beschluss vom 16. März 2012 des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer.
In Erwägung,
dass X.________ gegen den am 16. März 2012 betreffend Strafverfahren (Akteneinsicht) ergangenen Beschluss der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich durch seinen Rechtsvertreter mit Eingabe vom 30. April 2012 Beschwerde ans Bundesgericht führen liess;
dass in dieser Eingabe darauf hingewiesen wurde, die Begründung der Beschwerde erfolge mit gesondertem Schriftsatz;
dass die 30tägige gesetzliche - nicht erstreckbare - Beschwerdefrist ab der am 16. März 2012 erfolgten Eröffnung des Urteils sowie in Berücksichtigung der Ostergerichtsferien inzwischen klarerweise abgelaufen ist (Art. 100 in Verbindung mit Art. 44 ff. BGG ), ohne dass die Beschwerde inzwischen ergänzt worden wäre;
dass das Bundesgericht davon abgesehen hat, Vernehmlassungen einzuholen;
dass der Beschwerdeführer nicht darlegt, inwiefern die dem angefochtenen obergerichtlichen Beschluss zugrunde liegende einlässliche Begründung bzw. der Beschluss selber im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll;
dass die Beschwerde daher den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht zu genügen vermag;
dass demgemäss schon aus diesem Grund auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, womit es sich erübrigt, die weiteren Eintretensvoraussetzungen zu erörtern;
dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann;
dass es sich rechtfertigt, für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben;
dass den Beschwerdegegnern durch das bundesgerichtliche Verfahren kein Aufwand entstanden und daher keine Parteientschädigung zuzusprechen ist;
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft III und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 31. Mai 2012
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Fonjallaz
Der Gerichtsschreiber: Bopp