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1B_258/2021 KI-generiert

Appeal Against Transfer of Criminal File Dismissed for Procedural Deficiencies

Geschäftsnummer 1B_258/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case revolves around an appeal filed by an individual, A.________, against a decision of the Zurich-Limmat public prosecutor's office, which had forwarded the files of a minor theft investigation involving A.________ to the Zurich municipal court. The appeal, which was lodged on April 23, 2021, with the Zurich High Court, was dismissed due to being filed late. Subsequently, A.________ sought to have this dismissal declared null and void with a further appeal filed on May 18, 2021. The Swiss Federal Tribunal, in considering the procedural aspects, noted that the original decision was an interlocutory one and required certain conditions under Art. 93 BGG to be met for the appeal to be heard. The tribunal concluded that these conditions were not clearly demonstrated, therefore, the appeal did not proceed.

Legislator-Regeste

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Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 66 al. 1 BGG; Appeal Against Transfer of Criminal File Dismissed for Procedural Deficiencies: The appeal, which was lodged on April 23, 2021, with the Zurich High Court, was dismissed due to being filed late. Subsequently, A.________ sought to have this dismissal declared null and void with a further appeal filed on May 18, 2021. The Swiss Federal Tribunal, in considering the procedural aspects, noted that the original decision was an interlocutory one and required certain conditions under Art. 93 BGG to be met for the appeal to be heard. The tribunal concluded that these conditions were not clearly demonstrated, therefore, the appeal did not proceed.

Schlagwörter

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Strafverfahren Überweisung Strafanzeige Beweisverfügungen Verfahrenspflicht Ermittlungsakten Zwischenentscheid Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 al. 1 BGG

Although no costs are levied, the decision not to charge costs is based on procedural rules concerning costs.

Art. 93 Abs. 1 BGG

Although the appeal was not entered upon, the reasoning discussed the admissibility criteria under Art. 93 BGG concerning interim decisions.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1B_258/2021

Urteil vom 11. August 2021

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Chaix, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Störi.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, Büro B-5, Stauffacherstrasse 55, Postfach, 8036 Zürich.

Gegenstand

Strafverfahren; Überweisung,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 23. April 2021 (UH200384).

Erwägungen:

1. Am 23. April 2021 ist das Obergericht des Kantons Zürich auf eine Beschwerde von A.________ gegen die Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 30. Januar 2020, mit welchem sie die Akten einer Strafuntersuchung gegen A.________ wegen geringfügigen Diebstahls an das Stadtrichteramt Zürich überwiesen hatte, wegen Verspätung nicht eingetreten.

Mit Eingabe vom 18. Mai 2021 beantragt A.________ u.a., diesen Beschluss des Obergerichts für nichtig zu erklären und aufzuheben.

Vernehmlassungen wurden keine eingeholt

2. Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer strafrechtlichen Angelegenheit. Dagegen steht die Beschwerde nach Art. 78 ff. BGG offen. Eine Überweisungsverfügung schliesst das Verfahren indessen nicht ab; es handelt sich mithin um einen Zwischenentscheid, gegen den die Beschwerde zulässig ist, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur ( BGE 133 IV 139 E. 4) bewirken könnte ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ). Es ist allerdings Sache der Beschwerdeführerin, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt ( BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen).

Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, inwiefern die Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG erfüllt sein sollen, und das ist auch nicht ersichtlich. Auf die Beschwerde ist wegen Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Kosten ausnahmsweise verzichtet werden kann.

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 11. August 2021

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Chaix

Der Gerichtsschreiber: Störi