Criminal Complaint Dismissal Upheld on Appeal Due to Formal Insufficiency
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual filed a criminal complaint against a medical doctor and others for defamation and slander. The regional prosecutor's office decided not to proceed with the case and imposed procedural costs on the complainant. The complainant appealed this decision and also requested the disqualification of a judge involved in the case. The appellate court declared the disqualification request irrelevant and upheld part of the appeal regarding costs, but dismissed the broader appeal. The complainant subsequently appealed to the Federal Tribunal, but failed to adequately substantiate the claims of legal violations, leading the Tribunal to decide not to consider the appeal further.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Criminal Complaint Dismissal Upheld on Appeal Due to Formal Insufficiency: The regional prosecutor's office decided not to proceed with the case and imposed procedural costs on the complainant. The complainant appealed this decision and also requested the disqualification of a judge involved in the case. The appellate court declared the disqualification request irrelevant and upheld part of the appeal regarding costs, but dismissed the broader appeal. The complainant subsequently appealed to the Federal Tribunal, but failed to adequately substantiate the claims of legal violations, leading the Tribunal to decide not to consider the appeal further.
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KI-generiertThe appeal was decided under the simplified procedure due to a manifest defect in the statement of grounds.
The decision states that no costs shall be charged (no costs imposed).
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1B_241/2011
Urteil vom 19. Mai 2011
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
X.________, Beschwerdeführer,
gegen
Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland, Ländtestrasse 20, Postfach 1772, 2501 Biel.
Gegenstand
Strafverfahren; Nichtanhandnahme,
Beschwerde gegen den Beschluss vom 9. Mai 2011
des Obergerichts des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen.
Erwägungen:
1. Am 23. Dezember 2010 reichte X.________ gegen Frau Dr. med. Y.________ und weitere Personen Strafanzeige und Strafantrag wegen Verleumdung und übler Nachrede ein. Die Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland verfügte am 28. März 2011 die Nichtanhandnahme des Verfahrens und auferlegte dem Strafantragsteller die Verfahrenskosten von Fr. 400.--. Dagegen erhob X.________ Beschwerde und stellte in der Folge ein Ausstandsbegehren gegen Oberrichter Stucki. Die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern stellte mit Beschluss vom 9. Mai 2011 fest, dass das Ausstandsbegehren gegenstandslos sei und hiess die Beschwerde insofern gut, als dem Beschwerdeführer Verfahrenskosten auferlegt wurden; soweit weitergehend wies die Beschwerdekammer die Beschwerde ab.
2. X.________ führt gegen den Beschluss der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern mit Eingabe vom 16. Mai 2011 Beschwerde in Strafsachen. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe.
Der Beschwerdeführer beanstandet den angefochtenen Beschluss auf ganz allgemeine, appellatorische Weise, legt dabei aber nicht im Einzelnen dar, inwiefern die Begründung, die zur teilweisen Abweisung seiner Beschwerde führte, bzw. der Beschluss selber im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt daher den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ; vgl. in diesem Zusammenhang BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht, weshalb auf sie nicht einzutreten ist. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.
4. Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Regionalen Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland und dem Obergericht des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. Mai 2011
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Fonjallaz Pfäffli