Appeal Regarding Detention Extension Inadmissible Due to Deficient Legal Reasoning
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual, identified as A.________, who appealed a decision by the Zwangsmassnahmengericht (coercive measures court) of the Bezirksgericht Hinwil to extend their pre-trial detention, known as Sicherheitshaft, until July 30, 2022. A.________ submitted the appeal to the Swiss Federal Tribunal on May 3, 2022, following the court decision issued on April 26, 2022. The appellant did not articulate a request or sufficiently address the reasons for contesting the detention order, focusing instead on unrelated complaints, such as the application of ankle cuffs during police transportation, which made the appeal inadmissible for review by the Federal Tribunal due to a lack of clear reasoning and the absence of a final cantonal ruling.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 80 Abs. 1 BGG, Art. 108 al. 1 lettre a LTF, Art. 66 al. 1 LTF; Appeal Regarding Detention Extension Inadmissible Due to Deficient Legal Reasoning: A.________ submitted the appeal to the Swiss Federal Tribunal on May 3, 2022, following the court decision issued on April 26, 2022. The appellant did not articulate a request or sufficiently address the reasons for contesting the detention order, focusing instead on unrelated complaints, such as the application of ankle cuffs during police transportation, which made the appeal inadmissible for review by the Federal Tribunal due to a lack of clear reasoning and the absence of a final cantonal ruling.
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KI-generiertThis provision is implied, as the decision not to enter a judgment due to lack of substantiation constitutes a simplified ruling under this article.
Applied to decide on the non-levy of costs where entry into the appeal was denied.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_224/2022
Urteil vom 9. Mai 2022
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Kneubühler, Präsident,
Gerichtsschreiber Störi.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft See/Oberland,
Büro B-3, Postfach, 8610 Uster.
Gegenstand
Verlängerung der Sicherheitshaft,
Beschwerde gegen die Verfügung des Bezirksgerichts Hinwil, Zwangsmassnahmengericht, vom 26. April 2022 (GH220033-E / U01).
Erwägungen:
1. Mit Verfügung vom 26. April 2022 hat die Zwangsmassnahmenrichterin am Bezirksgericht Hinwil die Sicherheitshaft gegen A.________ längstens bis zum 30. Juli 2022 verlängert.
Mit eigenhändiger Eingabe vom 3. Mai 2022 stellt A.________ diese Verfügung dem Bundesgericht zu.
Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.
2. Angefochten ist ein Haftentscheid, gegen den die Beschwerde nach Art. 78 ff. BGG grundsätzlich offen steht. Es ist allerdings Sache des Beschwerdeführers, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt ( BGE 135 III 127 E. 1.6; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2; je mit Hinweisen).
Der angefochtene Entscheid ist nicht kantonal letztinstanzlich und damit nicht anfechtbar ( Art. 80 Abs. 1 BGG ). Der Beschwerdeführer stellt keinen Antrag und setzt sich mit dem Haftentscheid nicht auseinander. Soweit verständlich, beklagt er sich darüber, dass ihm für polizeiliche Transporte Fussfesseln angelegt würden. Auch seine weiteren, kaum nachvollziehbaren Ausführungen haben keinen erkennbaren Bezug zum Haftentscheid. Aus der Beschwerdeschrift ergibt sich damit nicht, inwiefern er Bundesrecht verletzt, und das ist auch nicht ersichtlich. Auf die Beschwerde ist wegen Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Kosten verzichtet werden kann.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, Rechtsanwältin Claudia Kolb, der Staatsanwaltschaft See/Oberland und dem Bezirksgericht Hinwil, Zwangsmassnahmengericht, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 9. Mai 2022
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Kneubühler
Der Gerichtsschreiber: Störi