Appeal Regarding Denial of Legal Aid Dismissed for Failure to Address Prior Findings
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case before the Swiss Federal Tribunal, the appellant, A.________, filed a complaint against a decision by the president of the Criminal Law Division of the Cantonal Court of Basel-Landschaft made on April 20, 2022, which denied his request for official defense counsel in his appeal. Previously, his request for legal aid in the initial trial had also been denied by both the criminal court president on March 12, 2021, and the Cantonal Court, which upheld the decision on May 4, 2021. The Federal Tribunal had not admitted an earlier appeal by A.________ due to a violation of the obligation to state reasons. In his new complaint, A.________ again failed to address the specifics of the current decision or show any change in facts or law that would warrant overturning the refusal for legal aid by the Cantonal Court. As a result, the Swiss Federal Tribunal determined that there was no violation of federal law by the Cantonal Court's decision to deny unentitled legal representation.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 al. 1 let. a LTF, Art. 66 al. 1 LTF; Appeal Regarding Denial of Legal Aid Dismissed for Failure to Address Prior Findings: Previously, his request for legal aid in the initial trial had also been denied by both the criminal court president on March 12, 2021, and the Cantonal Court, which upheld the decision on May 4, 2021. The Federal Tribunal had not admitted an earlier appeal by A.________ due to a violation of the obligation to state reasons. In his new complaint, A.________ again failed to address the specifics of the current decision or show any change in facts or law that would warrant overturning the refusal for legal aid by the Cantonal Court. As a result, the Swiss Federal Tribunal determined that there was no violation of federal law by the Cantonal Court's decision to deny unentitled legal representation.
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KI-generiertThe appeal was rejected with an order to refrain from treating it under the simplified procedure due to a failure to meet the standard of argumentation.
The appellant was ordered to bear the court costs as a consequence of the outcome of the proceedings.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_212/2022
Urteil vom 17. Mai 2022
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Jametti, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Störi.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Allgemeine Hauptabteilung,
Grenzacherstrasse 8,
Postfach, 4132 Muttenz.
Gegenstand
Strafverfahren; amtliche Verteidigung für das Berufungsverfahren,
Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, Präsident, vom 20. April 2022 (460 22 22 smb).
Erwägungen:
1. Mit Verfügung vom 20. April 2022 hat der Präsident der Abteilung Strafrecht des Kantonsgerichts Basel-Landschaft das Gesuch des Beschuldigten und Berufungsklägers A.________ um Bewilligung der amtlichen Verteidigung für das Berufungsverfahren abgewiesen.
Mit auf italienisch und englisch verfasster Beschwerde vom 27. April 2022 beantragt A.________, diesen Entscheid aufzuheben und das Kantonsgericht zu verpflichten, ihm einen amtlichen Anwalt beizugeben.
Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.
2. Der Beschwerdeführer hat im vorliegenden Strafverfahren bereits vor erster Instanz ein Gesuch um amtliche Verteidigung gestellt, welches der Strafgerichtspräsident am 12. März 2021 abwies. Das Kantonsgericht hat diese Verfügung am 4. Mai 2021 geschützt, und das Bundesgericht ist auf die vom Beschwerdeführer dagegen erhobene Beschwerde mit Urteil 1B_306/2021 vom 1. Juli 2021 wegen Verletzung der Begründungspflicht nicht eingetreten.
Wie sich aus dem Urteil 1B_306/2021 ergibt, ist gegen den angefochtenen, kantonal letztinstanzlichen Entscheid über die Verweigerung der amtlichen Verbeiständung die Beschwerde in Strafsachen zulässig. Dem Beschwerdeführer wurde indessen im erwähnten Urteil sowohl erläutert, dass und weshalb er nach den zutreffenden Erwägungen des Kantonsgerichts im vorliegenden Strafverfahren keinen Anspruch auf unentgeltliche Verbeiständung hat, als auch, welchen Anforderungen die Begründung einer Beschwerde genügen muss. Ungeachtet dieser Erwägungen des Bundesgerichts setzt sich der Beschwerdeführer erneut nicht mit dem angefochtenen Entscheid auseinander und legt nicht dar, inwiefern sich die Sach- und Rechtslage seit dem ersten bundesgerichtlichen Entscheid in dieser Sache geändert und das Kantonsgericht mit der Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Verbeiständung Bundesrecht verletzt hat. Das ist auch nicht ersichtlich.
Auf die Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren wegen Verletzung der Begründungspflicht nicht einzutreten. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend trägt der Beschwerdeführer die Verfahrenskosten.
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Dem Beschwerdeführer werden die Verfahrenskosten von Fr. 500.- auferlegt.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, Präsident, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 17. Mai 2022
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Jametti
Der Gerichtsschreiber: Störi