Dismissal of Appeal After Withdrawal in Homicide Investigation Wiretapping Dispute
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by a telecommunications service provider regarding the approval of email surveillance ordered by a public prosecutor as part of a criminal investigation into a suspected homicide. The public prosecutor sought permission from the relevant court to monitor the email communications of the accused. However, the court did not proceed with the request, leading the service provider to challenge this decision. Subsequently, the service provider withdrew its appeal, which resulted in the Swiss Federal Tribunal closing the case without imposing any court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 32 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 2 BGG; Dismissal of Appeal After Withdrawal in Homicide Investigation Wiretapping Dispute: The public prosecutor sought permission from the relevant court to monitor the email communications of the accused. However, the court did not proceed with the request, leading the service provider to challenge this decision. Subsequently, the service provider withdrew its appeal, which resulted in the Swiss Federal Tribunal closing the case without imposing any court costs.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal proceedings were terminated due to withdrawal by the appellant.
No court costs were levied due to the case being terminated before an instructive hearing.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1B_21/2014
Verfügung vom 20. Mai 2014
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Karlen, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiber Härri.
Verfahrensbeteiligte
Y.________ AG,
Beschwerdeführerin,
gegen
Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach, Wildischachenstrasse 14, 5200 Brugg,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
E-Mail-Verkehr; Überwachung; Beschlagnahme,
Beschwerde gegen die Verfügung vom 11. Dezember 2013 des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Aargau.
In Erwägung,
dass die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Tötung führt;
dass sie am 10. Dezember 2013 die Überwachung des E-Mail-Verkehrs des Beschuldigten anordnete und das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau um deren Genehmigung ersuchte;
dass der Einzelrichter des Zwangsmassnahmengerichts am 11. Dezember 2013 auf das Gesuch nicht eintrat und gegen die Y.________ AG (Anbieterin von Fernmeldediensten) eine Anordnung traf;
dass die Y.________ AG hiergegen Beschwerde in Strafsachen erhob;
dass sich die Staatsanwaltschaft dazu vernehmen liess;
dass die Y.________ AG die Beschwerde mit Schreiben vom 18. Februar 2014 zurückzog;
dass das bundesgerichtliche Verfahren deshalb nach Art. 32 Abs. 2 BGG abzuschreiben ist;
dass zum Zeitpunkt des Rückzugs noch kein instruktionsrichterliches Referat vorlag und es sich deshalb rechtfertigt, auf die Erhebung von Kosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 2 BGG );
erkennt der Einzelrichter:
1. Das Verfahren 1B_21/2014 wird zufolge Rückzugs der Beschwerde am Geschäftsverzeichnis abgeschrieben.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Diese Verfügung wird der Beschwerdeführerin, der Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach und dem Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 20. Mai 2014
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Karlen
Der Gerichtsschreiber: Härri