Complainant's Challenge to Defense Counsel Appointment Dismissed for Insufficient Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case before the Swiss Federal Tribunal, an individual, referred to as A, challenged the decision by the Zurich Higher Court's III Criminal Chamber, which had declared his earlier complaint inadmissible. The situation arose after the Office of the Public Prosecutor for official mandates in the Canton of Zurich appointed attorney B as A's public defender in a criminal trial on November 1, 2022. A subsequently filed a complaint against this appointment, but the III Criminal Chamber rejected it on March 8, 2023, due to non-compliance with legal requirements. A then attempted to dispute the decision from March 8, prompting the Chamber to refer the matter to the Federal Tribunal for potential review.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Complainant's Challenge to Defense Counsel Appointment Dismissed for Insufficient Substantiation: The situation arose after the Office of the Public Prosecutor for official mandates in the Canton of Zurich appointed attorney B as A's public defender in a criminal trial on November 1, 2022. A subsequently filed a complaint against this appointment, but the III Criminal Chamber rejected it on March 8, 2023, due to non-compliance with legal requirements. A then attempted to dispute the decision from March 8, prompting the Chamber to refer the matter to the Federal Tribunal for potential review.
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KI-generiertThe appeal was not admitted to the simplified procedure because it did not meet the formal requirements.
No court costs are to be levied for this judgment.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_209/2023
Urteil vom 24. April 2023
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Müller, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
B.________,
Beschwerdegegner,
Staatsanwaltschaft See/Oberland,
Postfach, 8610 Uster,
vertreten durch die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Güterstrasse 33, Postfach, 8010 Zürich.
Gegenstand
Strafverfahren; Bestellung amtliche Verteidigung,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts
des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 8. März 2023 (UP220054-O/U/AHA).
Erwägungen:
1. Die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Staatsanwalt für amtliche Mandate, bestellte mit Verfügung vom 1. November 2022 Rechtsanwalt B.________ als amtlichen Verteidiger von A.________. Dagegen erhob A.________ mit Eingabe vom 10. November 2022 Beschwerde, auf welche die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich mit Beschluss vom 8. März 2023 nicht eintrat, da die Beschwerdeschrift den gesetzlichen Anforderungen nicht entsprach.
2. A.________ wandte sich mit Eingabe vom 14. April 2023 an die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich und lehnte deren Beschluss vom 8. März 2023 ab. Mit Schreiben vom 20. April 2023 überwies die III. Strafkammer die Eingabe vom 14. April 2023 dem Bundesgericht zur allfälligen Behandlung als Beschwerde in Strafsachen. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1, 65 E. 1.3.1 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Grundrechte verstossen soll.
Der Beschwerdeführer setzt sich mit der Begründung der III. Strafkammer, die zum Nichteintreten auf seine Beschwerde führte, nicht auseinander. Mit seinen Ausführungen legt er nicht dar, inwiefern die Begründung der III. Strafkammer bzw. deren Beschluss selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.
4. Auf eine Kostenauflage ist ausnahmsweise zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft See/Oberland und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 24. April 2023
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Müller
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli