Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1B_207/2016 KI-generiert

Swiss Federal Supreme Court Dismisses Appeal Due to Deficient Legal Argumentation.

Geschäftsnummer 1B_207/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case concerns an individual who filed a complaint against a decision made by the Criminal Chamber of the Obergericht des Kantons Aargau regarding the lawful collection of personal identification data and the creation of a DNA profile by the prosecution. This complaint was submitted to the Swiss Federal Tribunal following the May 30, 2016, decision which instructed the individual to respond within ten days. The individual subsequently appealed the decision, but their appeal was deemed insufficiently justified as it did not adequately demonstrate any violation of rights, leading the tribunal to decide not to consider the appeal further. Additionally, a request for free legal assistance was denied based on the hopeless nature of the case, and no costs were imposed.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Swiss Federal Supreme Court Dismisses Appeal Due to Deficient Legal Argumentation: This complaint was submitted to the Swiss Federal Tribunal following the May 30, 2016, decision which instructed the individual to respond within ten days. The individual subsequently appealed the decision, but their appeal was deemed insufficiently justified as it did not adequately demonstrate any violation of rights, leading the tribunal to decide not to consider the appeal further. Additionally, a request for free legal assistance was denied based on the hopeless nature of the case, and no costs were imposed.

Schlagwörter

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Strafverfahren substantiierte Begründung unentgeltliche Rechtspflege anfechtbarer Zwischenentscheid vereinfachtes Verfahren Vorabentscheidungsverfahren Verfahrenssprache

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was decided under the simplified procedure due to the obvious lack of proper reasoning.

Art. 64 BGG

The request for free legal aid was denied in the operative part.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The decision stipulated that no court costs should be levied.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1B_207/2016

Urteil vom 16. Juni 2016

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen.

Gegenstand

Strafverfahren,

Beschwerde gegen die Verfügung vom 30. Mai 2016 des Obergerichts des Kantons Aarau.

Erwägungen:

1. Die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau stellte mit Verfügung vom 30. Mai 2016 die Beschwerde von A.________ vom 6. Mai 2016 in Sachen erkennungsdienstlicher Erfassung und Erstellung eines DNA-Profils der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm zur Antwort innert 10 Tagen seit Zustellung der Verfügung zu.

2. Mit Eingabe vom 3. Juni 2016 (Postaufgabe 7. Juni 2016) führt A.________ gegen die Verfügung vom 30. Mai 2016 Beschwerde ans Bundesgericht. Das Bundesgericht hat davon abgesehen, Stellungnahmen zur Beschwerde einzuholen.

3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen die gerügten Grundrechte verstossen soll.

Der Beschwerdeführer vermag mit seinen weitschweifigen und kaum sachbezogenen Ausführungen nicht verständlich aufzuzeigen, inwiefern die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts Recht im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG verletzt haben sollte. Demgemäss ist mangels einer genügenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann.

Da bereits mangels einer genügenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, kann offen bleiben, ob die weiteren Eintretensvoraussetzungen gegeben sind.

4. Angesichts der Aussichtslosigkeit des Verfahrens ist dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht zu entsprechen ( Art. 64 BGG ). Auf eine Kostenauflage kann indessen verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Kosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 16. Juni 2016

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Merkli

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli