Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1B_198/2009 KI-generiert

Appeal Against Pre-Trial Detention Rendered Moot by Release

Geschäftsnummer 1B_198/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual was placed in pre-trial detention by a district court on July 2, 2009. The individual subsequently filed a complaint against the detention order with the Federal Court on July 14, 2009. However, it was later communicated to the Federal Court that the individual had been released from detention on the evening of July 24, 2009. Consequently, the Federal Court deemed the complaint to be irrelevant due to the individual’s release, leading to the discontinuation of the case without any court costs imposed on the complainant. The court also highlighted the importance of promptly informing the Federal Court of such releases to avoid unnecessary legal proceedings.

Legislator-Regeste

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Art. 72 BZP, Art. 71 BGG; Appeal Against Pre-Trial Detention Rendered Moot by Release: The individual subsequently filed a complaint against the detention order with the Federal Court on July 14, 2009. However, it was later communicated to the Federal Court that the individual had been released from detention on the evening of July 24, 2009. Consequently, the Federal Court deemed the complaint to be irrelevant due to the individual’s release, leading to the discontinuation of the case without any court costs imposed on the complainant. The court also highlighted the importance of promptly informing the Federal Court of such releases to avoid unnecessary legal proceedings.

Schlagwörter

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Haftentlassung Untersuchungshaft prozessleitende Verfügungen Verhandlungsverschiebung Einreichungszeitpunkt Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Rechte der inhaftierten Person

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 71 BGG

Cited in conjunction with Art. 72 BZP for the decision on procedural costs based on the case prognosis.

Art. 72 BZP

Cited in conjunction with Art. 71 BGG for the decision on procedural costs based on the case prognosis.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1B_198/2009

Verfügung vom 28. Juli 2009

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Aemisegger als Einzelrichter,

Gerichtsschreiberin Schoder.

Parteien

X.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Rüdy,

gegen

Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich, Wirtschaftsdelikte, Weststrasse 70, Postfach 9717,

8036 Zürich.

Gegenstand

Haftentlassung,

Beschwerde gegen die Verfügung vom 2. Juli 2009

des Bezirksgerichts Zürich, Haftrichterin.

Erwägungen:

1. X.________ wurde von der Haftrichterin des Bezirksgerichts Zürich mit Verfügung vom 2. Juli 2009 in Untersuchungshaft versetzt. Am 14. Juli 2009 erhob X.________ gegen die Haftanordnung beim Bundesgericht Beschwerde in Strafsachen.

2. Mit Eingabe vom 27. Juli 2009 (Datum Poststempel) teilte der Rechtsvertreter von X.________ dem Bundesgericht mit, dass sein Mandant am Abend des 24. Juli 2009 aus der Untersuchungshaft entlassen worden ist. Damit ist die Beschwerde in Strafsachen als gegenstandslos abzuschreiben.

3. Über die Kostenfolgen ist nach einer Prozessprognose mit summarischer Begründung zu entscheiden ( Art. 72 BZP i.V.m. Art. 71 BGG ). Da das Bundesgericht erst am 28. Juli 2009 Kenntnis von der Haftentlassung nehmen konnte, sind unnötige Verfahrenskosten verursacht worden. Diese hätten vermieden werden können, wenn die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich dem Bundesgericht die Entlassung des Beschwerdeführers aus der Untersuchungshaft am Abend des 24. Juli 2009 sofort per Fax mitgeteilt hätte. Aufgrund dieses Umstandes ist von der Erhebung einer Gerichtsgebühr zulasten des Beschwerdeführers abzusehen. Die Zusprechung einer Parteientschädigung an den Beschwerdeführer fällt ausser Betracht, da der Verfahrensstand zur Zeit der Haftanordnung die Gutheissung der Beschwerde nicht gerechtfertigt hätte.

Die Staatsanwaltschaft wird eingeladen, Haftentlassungen, die während laufendem bundesgerichtlichen Verfahren angeordnet werden, dem Bundesgericht jeweils sofort per Fax mitzuteilen.

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Die Beschwerde wird als gegenstandslos abgeschrieben.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Diese Verfügung wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich sowie dem Bezirksgericht Zürich, Haftrichterin, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 28. Juli 2009

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Instruktionsrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Aemisegger Schoder