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1B_197/2017 KI-generiert

Applicant v. Zurich Cantonal High Court (Undue Delay)

Geschäftsnummer 1B_197/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal alleging undue delays in a criminal procedure before the III. Criminal Chamber of the Zurich Cantonal Court. The issue arose after the individual submitted a reply to the court on March 22, 2017, and did not receive any further communication from the court regarding the pending matter. The individual argued that their right to a timely judgment had been violated since the court failed to take any additional procedural actions after sending a communication on March 15, 2017. However, the complaint lacked sufficient justification regarding the claim of delay, leading to the tribunal's decision not to consider the case.

Legislator-Regeste

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Art. 42 BGG, Art. 29 Abs. 1 BV, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 29 BV, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Applicant v. Zurich Cantonal High Court (Undue Delay): Criminal Chamber of the Zurich Cantonal Court. The issue arose after the individual submitted a reply to the court on March 22, 2017, and did not receive any further communication from the court regarding the pending matter. The individual argued that their right to a timely judgment had been violated since the court failed to take any additional procedural actions after sending a communication on March 15, 2017. However, the complaint lacked sufficient justification regarding the claim of delay, leading to the tribunal's decision not to consider the case.

Schlagwörter

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Rechtsverzögerung gesetzlicher Anspruch verspätetes Asylgesuch Klageschrift Beschwerdelegitimation E-Justice

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was not admitted to proceedings under the simplified procedure because it did not meet the formal requirements.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The decision states that no costs shall be levied.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1B_197/2017

Urteil vom 12. Mai 2017

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Staatsanwaltschaft See/Oberland.

Gegenstand

Strafverfahren,

Beschwerde wegen Rechtsverzögerung gegen das Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer.

Erwägungen:

1. A.________ erhob beim Bundesgericht mit Eingabe vom 9. Mai 2017 (Postaufgabe 10. Mai 2017) sinngemäss Rechtsverzögerungs- bzw. Rechtsverweigerungsbeschwerde gegen die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich. Sie habe beim Obergericht am 22. März 2017 eine Replik eingereicht und seither von der Sache nichts mehr gehört.

Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

2. Eine Beschwerde an das Bundesgericht ist zu begründen ( Art. 42 BGG ). Bei Verfassungsrügen wie der geltend gemachten Rechtsverzögerung bzw. Rechtsverweigerung ( Art. 29 Abs. 1 BV ) besteht eine qualifizierte Rügepflicht. Die Rüge muss in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen).

Die Beschwerdeführerin macht in ihrer nicht sachbezogenen Beschwerdebegründung keine weiteren Ausführungen zu einem vor der III. Strafkammer hängigen Beschwerdeverfahren. Ihre Beschwerde steht wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer in den Beschwerdebeilagen eingereichten Verfügung der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich vom 15. März 2017. Der Beschwerdeführerin wurde mit dieser Verfügung die Stellungnahme der Staatsanwaltschaft See/Oberland zur freigestellten Äusserung innert 10 Tagen übermittelt. Weshalb nun die III. Strafkammer den Anspruch auf eine Beurteilung innert angemessener Frist im Sinne von Art. 29 BV verletzt haben sollte, weil sie seit dem 15. März 2017 noch keinen Entscheid bzw. keine weiteren Verfahrenshandlungen getroffen hatte, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Die Beschwerde genügt daher den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.

3. Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Staatsanwaltschaft See/Oberland und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 12. Mai 2017

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Merkli

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli