Defendant's Appeal of Court Recusal Denial Dismissed for Lack of Substantive Argument
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a legal dispute in which an individual, referred to as A.________, sought the recusal of the entire appeals court in the canton of Basel-Stadt before a scheduled hearing related to his criminal proceedings. On March 7, 2019, the appeals court rejected his request for recusal. Subsequently, A.________ filed a complaint on April 22, 2019, requesting the Swiss Federal Tribunal to overturn the appeals court's decision and approve his recusal request. The complaint included criticism of various members of the judicial and prosecutorial authorities involved in his cases, as well as his court-appointed defense attorney, whom he derogatorily referred to as "Schlechtverteidiger." The Tribunal received his complaint but noted a lack of substantive engagement with the contested decision, which did not meet the legal requirements for further consideration under Article 42 Abs. 2 BGG.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG; Defendant's Appeal of Court Recusal Denial Dismissed for Lack of Substantive Argument: On March 7, 2019, the appeals court rejected his request for recusal. Subsequently, A.________ filed a complaint on April 22, 2019, requesting the Swiss Federal Tribunal to overturn the appeals court's decision and approve his recusal request. The complaint included criticism of various members of the judicial and prosecutorial authorities involved in his cases, as well as his court-appointed defense attorney, whom he derogatorily referred to as "Schlechtverteidiger." The Tribunal received his complaint but noted a lack of substantive engagement with the contested decision, which did not meet the legal requirements for further consideration under Article 42 Abs. 2 BGG.
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KI-generiertThe appeal could not be entertained because the provided reasoning did not meet the legal requirements of Art. 42 para. 2 BGG.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_196/2019
Urteil vom 15. Mai 2019
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Chaix, Präsident,
Gerichtsschreiber Störi.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Berufungsgericht.
Gegenstand
Strafverfahren; Ausstand,
Beschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, Dreiergericht, vom 7. März 2019 (DG.2018.41).
Erwägungen:
1. Im Strafverfahren gegen A.________ ging am 15. November 2018, am Tag vor der auf den 16. November 2018 angesetzten Berufungsverhandlung, beim Bundesstrafgericht ein Schreiben von A.________ ein, mit welchem er u.a. den Ausstand des gesamten Berufungsgerichts verlangte.
Am 7. März 2019 wies das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt das Ausstandsbegehren ab, soweit es darauf eintrat.
Mit Beschwerde vom 22. April 2019 beantragt A.________ nebst vielem anderen, den Entscheid des Appellationsgerichts vom 7. März 2019 aufzuheben und das Ausstandsbegehren gegen das Berufungsgericht gutzuheissen.
Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.
2. Die Eingabe des Beschwerdeführers enthält zwar Anträge und eine Unterschrift, was den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Wie bereits in anderen seiner verschiedenen Beschwerden ans Bundesgericht kritisiert er zwar heftig Mitglieder von Straf- und Strafverfolgungsbehörden, die in irgendeiner Weise mit seinen vielen Verfahren befasst sind oder waren, sowie insbesondere seinen amtlichen Verteidiger, den er konsequent als "Schlechtverteidiger" bezeichnet. Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens kann indessen einzig die Frage sein, ob das Appellationsgericht im angefochtenen Entscheid Bundesrecht verletzte, indem es sein Ausstandsgesuch gegen das Berufungsgericht abwies. Dazu fehlt in der Beschwerdebegründung eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid gänzlich, was den gesetzlichen Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht genügt. Auf die Beschwerde ist nicht einzutreten, und zwar, weil der Begründungsmangel offensichtlich ist, im vereinfachten Verfahren. Auf die Erhebung von Kosten kann ausnahmsweise verzichtet werden.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Berufungsgericht, und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Dreiergericht, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. Mai 2019
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Chaix
Der Gerichtsschreiber: Störi